Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Fragen und Antworten zum Thema: Der Fisch in seiner natürlichen Umgebung Verhalten, Habitat, Nahrung und Besatzmassnahmen/Bewirtschaftung.
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wobbler

Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Beitrag von wobbler »

hallo zusammen,

habe jetzt in mehreren Fischabteilungen von M: Felchenfilets aus Wildfang/ Schweiz entdeckt. So sind sie auch beschildert
der Verkäufer meinte, das sei Zuchtfisch aus dem Neuenburger See.

weiss da jemand Bescheid................ :?:

ich schätze - dass der fisch aus der östlichen Ecke von Europa kommt.
Die Filets sehen auch recht maschinell bearbeitet aus
albeli

Re: Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Beitrag von albeli »

da im moment an verschiedenen ch-seen laichfischfänge auf felchen gemacht werden, werden sie vielleicht von daher kommen.
eine felchenzucht zwecks speisefischproduktion für den handel, gibt es in der ch nicht.
Trüsche

Re: Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Beitrag von Trüsche »

bei uns werden in den verschiedenen Schonzeiten Seesaiblinge (zurzeit), später Felchen und dann die Hechte von ihren Laichplätzen mit Netzen weggefangen. Ich weiss nun nicht, ob alle abgestreift werden, aber schlussendlich werden alle geschlachtet und verkauft...
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thymallus
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Re: Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Beitrag von thymallus »

Trüsche hat geschrieben:bei uns werden in den verschiedenen Schonzeiten Seesaiblinge (zurzeit), später Felchen und dann die Hechte von ihren Laichplätzen mit Netzen weggefangen. Ich weiss nun nicht, ob alle abgestreift werden, aber schlussendlich werden alle geschlachtet und verkauft...
was gestreift werden kann, wird gestreift (es bleiben ja auch immer unreife in den netzen hängen). weil aber die fische - insbesondere felchen - aus dem netzfang nicht mehr langfristig überlebensfähig sind und somit ein zurücksetzen sinnlos ist, werden sie in der regel alle ganz legal verwertet. es gibt daher während der felchenschonzeit viele felchen in den läden zu kaufen, da ja fast in allen seen gleichzeitig laichfischfang betrieben wird, bei welchem immer eine anständige anzahl fische zusammenkommt.
God made one third of the earth land and two thirds water which clearly shows that he intended man to spend one third of his time plowing an two thirds fishing!
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helix
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Re: Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Beitrag von helix »

Was da teilweise abgeht bei den Laichfischfängen unserer Berufsfischer ist doch schon sehr fragwürdig, ein sehr lohnendes Weihnachtsgeschäft, sicherlich. Aber ist der Laichfischfang bei Felchen für die Natur wirklich sinnvoll, oder geht es lediglich darum, mittels übertriebenen Entnahmen und fürs eigene Portemonnaie einen künstlich hohen Felchenbestand aufrecht zu erhalten?

Bekannte Laichplätze, wo jeweils Tausende von Felchen laichen (habe vorgestern in Leissigen etwa 20 aneinandergereihte Netze gesehen), andere Fische wie Egli, Saiblinge, Forellen oder auch Weissfische sich dabei am Felchenlaich laben, werden jedes Jahr aufs Neue - und wie mir scheint, immer mehr und intensiver - mit zahlreichen Netzen in den Uferzonen abgeriegelt. Wenn man selber schon beobachtet hat, in welchen Massen sich Felchen zum Laichakt zusammenfinden, möchte man nicht sehen, wie prall voll wohl genau diese Netze sind.

Mit grossem Erfolg weiss man heute die winzigen Larven der Felchen teilweise in im See schwebenden Netzen aufzuziehen. Früher machten das (die Aufzucht in Rundbecken) die Berufsfischer noch selber, heute wird diese Arbeit (zumindest im Thunersee) weitgehend vom Fischereiinspektorat betrieben. Die Berufsfischer dürfen nach dem Streifen dann als "Lohn" für die Arbeit (ist teilweise wirklich anstrengende Arbeit bei widrigen, kalten Verhältnissen) die Felchen und alle anderen Arten, die wohl teilweise ebenfalls in grösseren Mengen in den Netzen hängen bleiben, behalten und verkaufen. Zusätzlich werden sie sogar noch vom Kanton finanziell für diese Arbeit (Stundenlohn) entschädigt. Die Hauptprofiteure, die diese Arbeit vor allem fürs eigene Geschäft erledigen (Felchen = "Brotfisch" der Berufsfischer) profitieren also doppelt und dreifach, das finde ich schon eigenartig und bedenklich!

Deshalb werden gerade im Dezember überall frische Felchen angeboten. Die Kunden interessieren sich selbstverständlich kaum für die Herkunft der Fische, für sie zählt grösstenteils nur das Produkt.

Ob es für die Natur längerfristig sinnvoll ist, Jahr für Jahr mehr "künstliche" Felchenbrut auszusetzen, wage ich zu bezweifeln. Wie das FIB herausfand, stammen etwa 75% aller Felchen im Thunersee aus künstlichem Besatz. Die Überlebensquote der Besatzfelchen ist um ein Vielfaches höher als diejenige der Naturbrut. Längerfristig könnten sich da für die Felchen durch die evolutiven Prozesse Nachteile ergeben. Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass je länger, desto weniger Wildfelchen heranwachsen. Auch kranke und weniger fitte Felchen können in den künstlichen Aufzuchtanlagen im Gegensatz zu den Wildfelchen das Larvenstadium überleben und ihre Gene weitergeben - sicherlich nicht im Sinne der Natur!

Diese für mich nicht mehr massvolle Bestzmassnahme stimmt mich nachdenklich, muss denn das wirklich sein oder geht der Mensch da nicht viel zu weit mit seinen Eingriffen? Auf jeden Fall würde ich als Konsument nie und nimmer im Dezember frische Felchenfilets aus CH kaufen!
Bild
Gruess helix
Arts

Re: Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Beitrag von Arts »

Hallo

Da bin ich im Printip mit dir gleicher Meinung, man könnte sagen das geht hier ähnlich ab wie in der Milchwirtschaft ;)

Aber ich bringe hier nun noch einen Aspekt ein, welcher auch zu berücksichtigen ist.
Ich kaufe wirklich lieber eine Schweizer Felche, anstelle eines Fisches aus den Überfischten Weltmeeren.

Finde es ja auch krank, das man Fische einsetzt nur damit das Berufsbild "Fischer" erhalten bleibt, anderseits wird dies unter der Berücksichtung der Zustände unserer Meere wohl sogar das besser Übel sein...

Ja, im Prinzip sind dann unsere Schweizer Seen nichts anderes als eine grosse Fischzucht.. Fragwürdig ist es warum wir noch Schonzeiten haben, wenn wie du sagst, sich für Laichfischfänge Netz an Netz reiht.... da wird sicher mehr entnommen als was ein par Hobbyfischer die sich im Winter freiwillig den Arsch abfrieren würden, um einige Felchen zu fangen, entnehmen.

Tom
berufsfischer

Re: Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Beitrag von berufsfischer »

laichfischfänge sind eine fachlich korrekte bewirtschaftungsmassnahme, mit der die fische in ihrem laichverhalten nicht beeinträchtigt werden.
oft (jedoch längst nicht nur) ganz klar zugunsten einer (nachhaltigen) fischereilichen nutzung unsrer gewässer.
ökologisch und ökonomisch macht das durchaus sinn. in der heutigen zeit mehr denn je...
ich bin mir schon bewusst, dass die berufsfischer durch ein gewisses ausmass von eigennutz angetrieben sind. aber letztlich haben ja verschiedene interessengruppen ihren nutzen davon, nicht nur die berufsfischer.
dass die berufsfischer an diesen (wie du selber eingestehst teilweise wirklich anstrengende Arbeit bei widrigen, kalten Verhältnissen) laichfischfängen etwas verdienen, finde ich nicht verwerflich, im gegenteil.

als fischkonsument kann ich nur sagen, dass ich, gerade jetzt, mit bestem gewissen felchen aus ch-fang kaufe.
Arts

Re: Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Beitrag von Arts »

Hallo,

Das ist auch was ich sagen will ich habe lieber einen CH-Fisch als, einen Wildfang-Meeresfisch. Was bei der Industrialisierten Befischung unseerer Meere abgeht ist ja hahnebüchend!

Tom
Trüsche

Re: Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Beitrag von Trüsche »

ich finde es auch gut, dass die Berufsfischer Laichfische mit den Netzen fangen und die Eier für die Aufzucht entnehmen. Denn ohne solche Massnahmen, würde es von einigen Arten nicht mehr viele in den Seen geben.
Ich bin aber auch der Meinung, dass man damit aufhören sollte, sobald genug Muttertiere für die Nachzucht gefangen sind und sie in Ruhe in Freiheit laichen können.
Arts

Re: Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Beitrag von Arts »

Hallo,
Trüsche hat geschrieben:Denn ohne solche Massnahmen, würde es von einigen Arten nicht mehr viele in den Seen geben.
Jein, ich behaupte mal das z.B der Felchenbestand rein durch uns Hobbyfischer wohl nie gefährdet wäre....

Die Besatzmassnahmen werden hauptsächlich zum Erhalt der Berufsfischer vorgenommen (Brotfisch), diesen Besatz kann man auch nicht vergleichen mit dem Forellenbesatz in unseren Fliessgewässer..

Obwohl, wie ich schon mehrmals meine Meinung äusserte, ich eher dafür bin schweizer Fische, unsere Berufsfischer, kontrolliert zu fördern, anstelle durch den Konsum von Meereswildfängen die Ausbeutung, Zerstörung unserer Weltmeere zu unterstüzen.

Tom
berufsfischer

Re: Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Beitrag von berufsfischer »

Trüsche hat geschrieben:ich finde es auch gut, dass die Berufsfischer Laichfische mit den Netzen fangen und die Eier für die Aufzucht entnehmen. Denn ohne solche Massnahmen, würde es von einigen Arten nicht mehr viele in den Seen geben.
ist leider so. die erhaltung der artenvielfalt und des artengleichgewichtes ist vielerorts und bei manchen arten nur noch mittels laichfischfängen möglich.
Trüsche hat geschrieben: Ich bin aber auch der Meinung, dass man damit aufhören sollte, sobald genug Muttertiere für die Nachzucht gefangen sind und sie in Ruhe in Freiheit laichen können.
ist auch meine meinung und wird in der regel in der ch auch so gemacht.
meist ist die schonzeit, in der den berufsfischern an den allermeisten seen der fischfang gänzlich verboten oder nur stark eingeschränkt möglich ist, viel länger als die laichfischfänge andauern.
während die schonzeit auf felchen, je nach gewässer, zwischen 1 bis drei monate beträgt, dauert der laichfischfang (wiederum je nach gewässer, da nicht alle felchenarten das selbe laichverhalten aufweisen) meist nur mehrere tage bis wenige wochen lang.
Arts

Re: Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Beitrag von Arts »

Hallo,
berufsfischer hat geschrieben:ist leider so. die erhaltung der artenvielfalt und des artengleichgewichtes ist vielerorts und bei manchen arten nur noch mittels laichfischfängen möglich.
Ja Aber jetzt mal auf die Felchen bezogen, meine Äusserung das Hobbyfischer in Bezug auf Felchen, kaum einen bestandsdezimierenden Einfluss haben. Was meinst du, ihr dazu?

Frag mal provokativ:

Wenn die Felche nicht der "Brotfisch" wäre, wäre der Bestand, die Gefährdung, nicht Gefährdung vergleichbar mit Rotaugen, Brachsen, Weissfischen... da gibt es kein Besatz. Da gibt es komischerweise keine Bestandsprobleme. Es geht immer nur um Artenvielfalt von Felchen, Forellen, usw, aber Weissfische, Hybriden, diese Vielfalt ist egal.... will ja keiner fangen... wieder der liebe Opportunismus.

Gruss
Tom
Zuletzt geändert von Arts am So 12. Dez 2010, 16:16, insgesamt 2-mal geändert.
Trüsche

Re: Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Beitrag von Trüsche »

berufsfischer hat geschrieben:ist auch meine meinung und wird in der regel in der ch auch so gemacht.
leider im Ägerisee nicht. Anfang November beginnt der Berufsfischer mit dem Fang von Seesaiblingen auf den Laichplätzen. Nun sind die Netze immer noch dort und werden täglich geleert.

Von Anfang April bis in den Juni sind in den Schilfgürteln bestimmt über 50 Bären für die Hechte drin, zudem sind die Netze keine 5 m vor dem Schilf gesetzt, dies über mehrere hundert Meter parallel zum Schilf.

Ich denke, es dauert bei beiden Fischarten nicht so lange um genügend Mutterfische zu fangen,weiss jedoch nicht,wie geschickt unser Berufsfischer in Ägeri ist :wink:
berufsfischer

Re: Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Beitrag von berufsfischer »

Arts hat geschrieben:Hallo,
Trüsche hat geschrieben:Denn ohne solche Massnahmen, würde es von einigen Arten nicht mehr viele in den Seen geben.
Jein, ich behaupte mal das z.B der Felchenbestand rein durch uns Hobbyfischer wohl nie gefährdet wäre....

Die Besatzmassnahmen werden (Brotfisch), diesen Besatz kann man auch nicht vergleichen mit dem Forellenbesatz in unseren Fliessgewässer..
arts
"den" felchenbestand gibt es nicht. jedes gewässer und der dortige bestand oder die bestände (gibt manchmal mehrere innerhalb eines gewässers) müsste man diesbezüglich einzeln beurteilen.
die pauschalaussage, dass angelfischer keine felchenbestände gefährden können ist jedoch ironischerweise schon irgendwie richtig. denn wenn die berufsfischer keine laichfischfänge mehr machen würden, hätte es in den meisten unsrer seen innert weniger jahren nur noch so wenige felchen (weil halt die naturverlaichung vielerorts keine oder nur noch bedingt felchen hervorbringt), dass so gut wie keiner mehr darauf angeln täte... :wink:

die schlussfolgerung, dass der felchenbesatz hauptsächlich zum Erhalt der Berufsfischer vorgenommen wird, ist etwas gar kurzsichtig.

und klar darf da auch direkt mit dem besatz in fliessgewässern verglichen werden. wenn man den ökonomischen wert dieses besatzes mal mit dem seebesatz vergleicht, schneidet er nämlich sehr schlecht ab. zudem sind es dann teils nur eine hand voll angler die davon profitieren können, denn fliessgewässer sind oft nicht öffentlich zugänglich während an den seen hunderte oder gar tausende angler die möglichkeit haben vom besatz zu profitieren. und das wird auch rege genutzt und gefördert. die felchenfischerei wird immer populärer und auch die industrie und die gerätehändler haben das potenzial längst entdeckt und profitieren entsprechend. letztlich profitiert der staat auch entsprechend durch die umsätze der berufsfischer, der gastronomie sowie deren der gerätehändler.

ich weiss einfach nicht was man daran gross bemängeln muss, dass unsere seen als nahrungsspeicher dienen und entsprechend bewirtschaftet werden.
klar fängt der berufsfischer mit seinen netzen anteilmässig am meisten, doch er leistet auch seinen beitrag damit das erst möglich ist. staatliche unterstützung kriegt er dafür nicht.
den vergleich mit der milchwirtschaft kann man so auch nicht machen. dort sind von einem franken umsatz 80rappen staatlich subventioniert, der rest ist eigenleistung des bauers. in der berufsfischerei sind es 100% eigenleistung auf einen franken umsatz. (dass am zugersee die berufsfischer einen stundenlohn bekommen für die arbeit während den laichfischfängen, höre ich zum ersten mal. ob es stimmt, werde ich schnell erfahren. wenn, dann währe es jedoch einmalig in der schweiz, und sicherlich nicht ohne berechtigung. doch wie gesagt, ich kenne die hintergründe nicht, noch nicht;-)

die wirklichen profiteure von der heutigen formen einer aktiven seebewirtschaftung sind letztlich wir angelfischer die an den seen auf felchen, hecht, forelle ect. fischen. wir leisten meist keinen beitrag, ausser dass wir einige franken für ein patent bezahlen müssen. mit dem man wiederum das recht bekommt, felchen, eglis, hechte ect. im wert von mehreren tausend franken zu fangen. klar macht das nicht jeder, aber viele, und es werden immer mehr. so spart der angler geld, das er sonst für nahrung ausgeben hätte müssen, und der staat verliert steuern... das soll jetzt keine provokation sein. ich möchte nur aufzeigen, dass man nicht immer nur eine milchbüechlirechnung machen kann wie es leider einige gerne tun, und nicht immer alles gar einseitig (nicht nur aus der eigenen perspektive) betrachten und beurteilen kann, muss und sollte.
berufsfischer

Re: Schonzeit, doch Wildfang CH in der Fischtheke

Beitrag von berufsfischer »

Trüsche hat geschrieben:
berufsfischer hat geschrieben:ist auch meine meinung und wird in der regel in der ch auch so gemacht.
leider im Ägerisee nicht. Anfang November beginnt der Berufsfischer mit dem Fang von Seesaiblingen auf den Laichplätzen. Nun sind die Netze immer noch dort und werden täglich geleert.

Von Anfang April bis in den Juni sind in den Schilfgürteln bestimmt über 50 Bären für die Hechte drin, zudem sind die Netze keine 5 m vor dem Schilf gesetzt, dies über mehrere hundert Meter parallel zum Schilf.

Ich denke, es dauert bei beiden Fischarten nicht so lange um genügend Mutterfische zu fangen,weiss jedoch nicht,wie geschickt unser Berufsfischer in Ägeri ist :wink:
wenn ich jedoch eure berichte in diesem jahr so ein wenig überfliege, habe ich den eindruck, dass ihr am ägerisee neben dem berufsfischer genügend wenn nicht ganz gut fische gefangen habt.
so wie ich die dortigen verhältnisse kenne, verträgt es ganz gut einen berufsfischer an diesem see. produktiv genug ist er allemal. :wink:

welche, und wie viele netze und reusen und über welche zeitspanne sie eingesetzt werden entscheiden meist die behörden.
und dass der fischer seine netze und reusen dann dort auslegt wo die fische ablaichen sollte einleuchten. im falle von laichhechten halt eben im schilfbereich. dazu haben sie auch das recht. soviel ich weiss, dürfen sie zur laichgewinnung ihre fanggeräte sogar ins schilf setzen wenn es angebracht ist.
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