Das Jahr begann mit einem schönen Skiausflug ins Berner Oberland bei strahlendem Sonnenschein
Kurz darauf durfte ich mich über schöne Felchenfänge erfreuen
Irgendwann habe ich aber genug von den Bielersee-Sardinen und brauche eine neue Herausforderung. Diese finde ich ab Februar beim Seeforellen-Fischen. Das Jahr 2008 brachte mir zu Beginn allerdings nicht die gewünschten Silberbarren. Dafür gab es um Ostern nochmals kräftig Schnee. Leider kann ich das dazugehörige Bild nicht einstellen...
Nach meinen erfolglosen Versuchen eine SeeFo zu überlisten zog es mich etwas weniger weit an "heimatliche" Gewässer. Wenigstens zeigten sich in unseren Breiten die Fettflossenträgerinnen nicht so zickig wie die hübschen Mädchen aus dem THC-Land.

Nach einigen schönen Farionetten aus der Aare und der alten Aare stellte ich mein Visier wiederum neu ein. Diesmal sollten die Eglis meine nächsten Freunde werden, denn im Frühling können meist gute Fänge von grossen Eglis gemacht werden!

Die ganz dicken Brummer blieben aber in diesem Frühling leider aus...
Doch "fanglos" blieb ich nicht. Immerhin wurden bei praktisch jedem Ausflug auf den Bielersee Hechte als Beigfang überlistet:




Da Freund Esox allerdings nicht zu meinen bevorzugten Fischen zählt, durfte ein Grossteil wieder zurück in ihr angestammtes Element. Wie ich es im neuen Jahr handhabe? Weiss ich noch nicht.
Irgendwann im Juni reizen mich zwei Sachen:
Einerseits die Pilze im Wald
anderseits beginnt die leidenschaftliche Jagd nach einem meiner absoluten Lieblinge: Z A N D E R ! ! !
Allerdings ist es oftmals nicht einfach die Zander zu finden, geschweige denn zum Anbiss zu überlisten. Es gibt wohl keinen launischeren Fisch als der Zander... Aber: steter Tropfen höhlt den Stein!
Wichtig ist natürlich immer, dass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Nicht selten sind dies die frühen und sehr bildgewaltigen Morgenstunden:
So sind schöne Fänge möglich:
Aber auch vor oder nach Sommergewittern können schöne Fänge verbucht werden:
Sogar das Töchterchen durfte mich im Sommer begleiten und ich musste hart kämpfen, dass sie mich nicht vorgeführt hat! Allerdings hatten wir es damals auf Felchen abgesehen. Erstaunlich wie schnell sie wusste wie die Rute zu führen und zu bedienen ist! Auch im Drill hat sie grosse Klasse bewiesen (Vererbung?
Wieder alleine (oder häufig in Begleitung von Kollege Michel unterwegs) wurde allerdings ausschliesslich den stacheligen Räubern nachgestellt:
Nicht nur die frühen Morgenstunden erwiesen sich als fängig, auch die späten Abendstunden brachten manch schönen, dicken Zander ins Boot

Nach den vielen Zandern war im Herbst eine neue Herausforderung angebracht. Ich wollte mir ja noch einige Stachelritter für den Winter aufsparen!
Die Äschensaison war angebrochen und ich zähle diesen wunderschönen und eleganten Fisch nicht umsonst zu einem meiner Lieblingsfische. Was gibt es schöneres, als an einem nebligen Herbstmorgen am Wasser zu stehen? Der herbstlichen Natur beim Erwachen zuzusehen? Was gibt es schöneres, als in den Nebelschwaden dem Zapfen auf seinen Bahnen in der Strömung der Flüsse zu beobachten? "Da - er taucht!"
Ich darf auf eine unglaubliche Äschensaison zurückblicken. Noch nie konnte ich so viele Äschen überlisten wie Ende 2008. Danke Petrus!
Eines meiner persönlichen Highlights des Jahres 2008 war die SeeFo-Eröffnung am Lac de Joux mit zwei schönen Eröffnungs-SeeFos. Ich werde bestimmt auch im 2009 zur Eröffnung wieder in den Jura fahren!
Als ganz grosses Sahnehäubchen und Tüpfelchen auf dem "i" war allerdings dieses Monster, welches ich meinem Fischer-Spezi Michel feumern durfte: (das der grosse und stabile Feumer dabei zu Bruch ging, brauche ich wohl nicht zu erwähnen...)
Ich freue mich auf das neue Fischerjahr, hoffe wiederum auf viele tolle Stunden am Wasser und spannende Erlebnisse, lehrreiche Augenblicke und tolle Freundschaften.
Ich wünsche allen Petri-Jüngern viel Erfolg und ein herzliches PETRI!
Gruss
miKe
PS: Bitte entschuldigt die teilweise schlechte Bildqualität. Ich fotografiere selten Fische und wenn, dann nur mit dem Handy.



