Bei der Fahrt zum Fluss hatte ich allerdings ein schweres Problem, denn die Frage; ...wohin, konnte ich mir selbst nicht so richtig beantworten.
Also steuerte ich den ersten Spot an, in der Hoffnung, dass sich die Forellen um meine Fliege streiten mögen. Leider Fehlanzeige, nur zwei Bachforellen aus dem Kindergarten fanden die Fliege so verführerisch und konnten ihr nicht widerstehen. Als ich dann von Touristen fotografiert wurde und man mich fragte, was ich denn da mache, hielt ich es für besser, den Standort noch mal zu wechseln.
Also rein ins Auto und noch mal 5 km flußaufwärts gefahren.
Hier sah es wesentlich besser aus und auch die Fische ließen sich nicht all zu lange betteln. In der nächsten Stunde konnte ich so 8 Forellen zwischen 25 und 30 cm anleinen und ihnen sagen, dass ich nächstes Jahr sie gern noch mal sehen möchte.
Langsam wurde es dunkel und die Fliege war kaum noch zu erkennen, aber zwei Würfe sollten es noch sein.
Und auf einmal, ohne einen Biss erkannt zu haben, war noch mal Betrieb in die Rutenspitze gekommen. Die Fluchten waren sehenswert und auch die Sprünge waren olympiareif. Nach paar Minuten konnte ich also doch noch einen schöne Portionsforelle keschern.




