Hallo Fischerkollegen,
Heute waren Ich, Mehlwurm, und Nachbar Joel wieder am Wägitalersee unterwegs. Ob es uns heute wohl gelingen würde einen Namaycush zu fangen??
Diesesmal ging es etwas später an den Wägitalersee als üblich. Um 9 Uhr fuhren wir von Mosnang ab, und erreichten genau um 10.00 Uhr den noch etwas bewölkten Wägitalersee.
Also gingen wir 3 ins Fischereibüro und lösten die Patente.
Als wir das erledigt hatten, fuhren wir an unseren Standplatz. Ich und Mehwurm richteten rasch unsere Spiroruten ein,
Joel hingegen probierte es mit der Spinnrute. Ich montierte an die erste Spirorute ein schwimmender Spiro mit einem 2m Vorfach mit Bleischrot beschwert. An die 2 Spirorute ein langsam sinkender
Spiro mit 2m Vorfach. Das ganze bestückte Ich mit Tebo,Bienen, und Fleischmaden.
Mehlwurm montiere an beiden Ruten einen schnell sinkenden Spiro, mit 2m Vorfach mit Tebo und Bienenmaden.
Lange tat sich gar nichts. Erst nach 2 Stunden Spirodrehen wurde ich mit einem Fisch belohnt. Leider war es aber ein Alet. Er durfte rasch wieder schwimmen. Eine Stunde später wurde auch Mehlwurm mit
einem Fisch belohnt. Leider war es wieder ein Alet. Auch er durfte wieder schwimmen. So fischten wir mit ständigem Köderwechsel weiter.
So langsam bekammen wir Hunger. Also machten wir uns ein schönes Feuer und grillierten ein paar Cervalats. Als wir gegessen und uns etwas ausgeruht hatten, fischten wir mit voller Konzentration weiter. Wenig später konnte Mehlwurm endlich einen Biss verzeichnen. Ich feumerte Ihm die etwas komisch aussehende Rainbow. Nichts desto trotz freuten wir uns riesig über die Forelle, und Mehlwurm war nach 3.5 Stunden Spirodrehen endlich aus dem Schneider.
Etwa 10 min nach dem Biss ging Ich mit Joel (mit der Spinnrute) in eine schöne Bucht. Wir dachten uns das wir mit dem Mozzi und mit Grundfischen unser Glück probieren werden.
Ich beobachtete das Wasser sehr genau. Uns was ich gesehen habe, verschlug mir fast den Atem. Ich sah beim Bacheinlauf bei der Bucht ein grosser Fisch vorbeiziehen. Ohne zu übertreiben war er schätzungsweise 50-60cm gross. Und er hatte eine v-förmige Schwanzflosse mit weissen Tupfern. Ich tippte daher auf einen grossen Namaycush. Ab diesem Moment an, war ich sehr nervös. Ich hatte irgendwie ein mulmiges Gefühl.
Joel probierte es dann mit der Spinnrute. Zuerst mit dem Mozzi-Löffel, und anschliessend mit Birnenblei und (Tebo,Fleischmaden) auf Grund. Leider ging Anfangs mit dem Mozzi gar nichts. Also probierte es Joel mit der erwähnten Grundmontage. Geschickt wurf Joel direkt in den Bacheinlauf und zupfte die Montage langsam wieder zu sich ein.
Ich war stets in der Nähe von Joel. Den ich hatte immer noch ein mulmiges und unruhiges Gefühl.
Eine halbe Stunde später verliessen wir die Bucht, weil sich gar nichts mehr tat. So machten wir uns dann wieder auf den Weg zu Mehlwurm. Als wir angekommen waren, fischte ich wieder mit meinen beiden Spiroruten. Mittlerweile war es schon 16.00 Uhr.
Nach einer weiteren halben Stunde erfolgslosem Spirodrehen, packte ich meine 2 Ruten zusammen, und montierte an beide einen schnell sinkenden Spirolino. Ich fischte danach aber nicht mehr weiter, den Ich richtete die Ruten bereits für den nächsten geplanten Bergseetripp ein, so das diese dann schon parat sind. Diesesmal blieb ich Schneider am Wägi. Mehwurm hingegen probierte es weiterhin noch mit dem Spiro. Auf einmal rief Mehlwurm mir zu das er einen Hänger hat. Mehlwurm drehte kräftig an seiner Sahara Rolle und musste aber bald darauf feststellen, dass es gar kein Hänger war. Für Mehlwurm begann ein spannender Drill. Doch etwas war komisch. So wie der Fisch kämpfte, konnte es sich nicht um eine Forelle handeln. Doch Ich und Mehwurm hatten den Fisch noch nicht gesehen, und hatten keinen Schimmer was am Ende der Schnur tobte. Etwas später feumerte Joel den Fisch, und Mehlwurm rief dass es keine Regenbogenforelle war. Nach genauem betrachten stellte sich der Fisch als Namaycush heraus.
Unglaublich. Wir hatten eine Riesenfreude. Den mein und Mehlwurms Ziel war es diesen Sommer einen Namaycush zu fangen. Und es ist Mehlwurm tatsächlich gelungen, und das erst noch am Wägi. Die Freude war allen ins Gesicht geschrieben. Jetzt wusste ich warum Ich seit der Bucht ein mulmiges Gefühl hatte. Nach 5 MIn bestaunen des Namaycushs, packte Mehlwurm danach auch seine 2 Spiroruten zusammen. Ich montierte an Mehlwurms Ruten schliesslich auch je ein schnell sinkender Spiro, dass auch seine Ruten für den nächsten Bergseetrip parat waren. Als wir alles zusammengepackt hatten, gingen wir zum Auto und fuhren noch rasch ins Fischereibüro.
Nach dem Fischeibüro gingen wir noch ins Gasthaus Stausee und feierten den ersten Namaycush. Ich und Mehlwurm waren überglücklich. Endlich ist es gelungen