Hallo zusammen
Wie ja alle sicher schon gesehen haben, sehen vor allem die Bachforellen farblich total unterschiedlich aus.
Zum Beispiel jetzt die Bachforelle von mir wirkte eher silbern, die Grosse von Sculpin eher braun. Gibt es irgendeine biologische Erklärung woran das liegt?
Gruss
Farben der Bachforelle
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habakuk
Re: Farben der Bachforelle
suche benutzen!
das thema hatten wir schon oft, es gibt unzähige variationen von bafo-zeichnungen, wir sind zum schluss gekommen, dass die lebensweise und vor allem auch die farbe des untergrundes im revier der bafo ausschlaggebend für die färbung ist.
forellen in schlammigem wasser sind dunkler, auf sandigen böden heller - bafos die in dunkeln löcchern hausen können sehr dunkel, oder aber sehr hell gefärbt sein, soweit die theorie - genau weiss es niemand...
das thema hatten wir schon oft, es gibt unzähige variationen von bafo-zeichnungen, wir sind zum schluss gekommen, dass die lebensweise und vor allem auch die farbe des untergrundes im revier der bafo ausschlaggebend für die färbung ist.
forellen in schlammigem wasser sind dunkler, auf sandigen böden heller - bafos die in dunkeln löcchern hausen können sehr dunkel, oder aber sehr hell gefärbt sein, soweit die theorie - genau weiss es niemand...
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Blatti
Re: Farben der Bachforelle
ah ok, dabei dachte ich, dass dieses Thema sicher noch nie behandelt wurde
Dann schauen wir doch mal nach!
Danke!
Gruss
Danke!
Gruss
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gonefishing
Re: Farben der Bachforelle
Es gibt bestimmt für jedes Gewässer, abhängig von der Farbe des Wassers und des Grundes eine überwiegende Färbung. Daneben gibt es aber auch je nach den Kleinstrukturen Anpassungen und Variationen in der Färbung. Dazu kommen natürlich noch Variationen die mehr genetisch bedingt sind, und vor allem durch Besatz immer häufiger wurden.
Aufgrund der meist bräunlichen Wasserfarbe in Irland, Schottland und England findet man dort z.B. fast nur braun gefärbte Exemplare, weshalb sie dort ja auch treffend Browntrouts heissen.
Bei uns in der Aare oder in anderen klaren oder gletschergetrübten Bächen fängt man aber auch immer mal wieder braune oder bronzene Exemplare. Nach meiner Erfahrung sind das fast immer Tiere mit einem sehr grossen Maul, was für eine räuberische Ernährung mit sehr festem Revier spricht. Der Haupt-Standplatz liegt vermutlich in einem tieferen Loch, mit Holz/Laub/Schlamm am Grund.
Eine silberne Färbung ist typisch für klares Wasser, und einen Standplatz in eher flacheren Wasser über sauberen Kies. Aber es gibt natürlich alle mögliche 'Zwischen-' und 'Übergangsformen'. Die Standplätze der 'dicken Braunen' sind häufig die begehrtesten. An dem Platz, an dem Sculpin z.B. seine gefangen hat wird sehr bald schon wieder eine relativ starke Forelle stehen, die dann relativ schnell auch eine braune Färbung annimmt.
So eine spezielle Färbung, wie die von der BaFo von Sculpin, spricht für mich aber für einen Fisch, der sehr lange an einem Platz gestanden ist, sein Revier also lange verteidigt hat.
Aufgrund der meist bräunlichen Wasserfarbe in Irland, Schottland und England findet man dort z.B. fast nur braun gefärbte Exemplare, weshalb sie dort ja auch treffend Browntrouts heissen.
Bei uns in der Aare oder in anderen klaren oder gletschergetrübten Bächen fängt man aber auch immer mal wieder braune oder bronzene Exemplare. Nach meiner Erfahrung sind das fast immer Tiere mit einem sehr grossen Maul, was für eine räuberische Ernährung mit sehr festem Revier spricht. Der Haupt-Standplatz liegt vermutlich in einem tieferen Loch, mit Holz/Laub/Schlamm am Grund.
Eine silberne Färbung ist typisch für klares Wasser, und einen Standplatz in eher flacheren Wasser über sauberen Kies. Aber es gibt natürlich alle mögliche 'Zwischen-' und 'Übergangsformen'. Die Standplätze der 'dicken Braunen' sind häufig die begehrtesten. An dem Platz, an dem Sculpin z.B. seine gefangen hat wird sehr bald schon wieder eine relativ starke Forelle stehen, die dann relativ schnell auch eine braune Färbung annimmt.
So eine spezielle Färbung, wie die von der BaFo von Sculpin, spricht für mich aber für einen Fisch, der sehr lange an einem Platz gestanden ist, sein Revier also lange verteidigt hat.