habakuk hat geschrieben:ich werde dieses jahr noch fertigfischen... mit meiner achtung vor dem
lebewesen, meiner verantwortung gegenüber der natur und meinem
respekt gegenüber dem gesetz.
Deine Meinung gfällt mir. Loup würde gerne dieses Jahr noch Ein- oder
Zweimal mit Dir an die schöne winterliche Aare fischen gehen. Wir werden die eine oder andere Aesche überlisten und dann.... Den absolut passenden Weisswein habe ich in meinem Weinkeller bereits gefunden und reserviert, um eine der letzten Aareäschen in diesem Jahrzehnt gemeinsam zu essen und zu geniessen.
apropos - es gib in den besagte aareabschmitten schöne alets und barben. vielleicht müssen wir mittelländer fischer eh langsam von der ewigen samoniden-bevorzugung runterkommen und uns auch dem fang anderer arten zuwenden. selbst fliegenfischer finden unterhalb der engehalde schöne aletbestände die sich im herbst auf trockenfliege und im dezember mit nymphe überlisten lassen. die winterfischerei wird also vermutlich schwieriger, aber nicht aussichtslos wenn man selbst flexibiltät an den tag legen wird.
und wer nicht küchenfaul ist, weiss auch dass alet und barbe richtig zubereitet echt gut schmecken, im internet gibt es genug rezepte.
der fachhandel hat scheinbar wenig freude an dem moratorium, denn der herbstliche äschenfischerei bedeutet auch kunden im sonst ruhigen winter.
wenn der fach- und auch gerätehandel sich allerdings bereits jetzt darum bemühen wird, die fischerei auf nicht-äschen, eben barben und alet zu propagieren und entsprechende artikel ins sortiment aufzunehmen (es gibt recht viele literatur übers winterfischen und man kann auch alet und barben mit der laufrolle fischen), und dem kunden diese fischerei schmackhaft macht und entsprechende tips und geräte vorrätig hat, so zeigt er dass er innovativ ist. wer allerdings nur klagen wird und nichts positives aus der situation macht, der zeigt wenig unternehmertum.
Schweizer Angler hat geschrieben:vielleicht müssen wir mittelländer fischer eh langsam von der ewigen samoniden-bevorzugung runterkommen und uns auch dem fang anderer arten zuwenden.
Das ist sehr treffend gesagt, ich mache das schon einige Jahre so. In den Monaten Oktober und November fische ich mehr auf Egli und Hecht als früher, im Dezember stelle ich den Trüschen nach. Dies um nur zwei Beispiele zu nennen.
Ich verurteile aber auch keinen, der dieses Jahr noch auf Äschen fischt. Ebenso muss toleriert werden, wenn einer ab 2008 in den nicht verbotenen Gewässern auf Äschen fischt.
Schweizer Angler hat geschrieben:apropos - es gib in den besagte aareabschmitten schöne alets und barben. vielleicht müssen wir mittelländer fischer eh langsam von der ewigen samoniden-bevorzugung runterkommen und uns auch dem fang anderer arten zuwenden. selbst fliegenfischer finden unterhalb der engehalde schöne aletbestände die sich im herbst auf trockenfliege und im dezember mit nymphe überlisten lassen. die winterfischerei wird also vermutlich schwieriger, aber nicht aussichtslos wenn man selbst flexibiltät an den tag legen wird.
und wer nicht küchenfaul ist, weiss auch dass alet und barbe richtig zubereitet echt gut schmecken, im internet gibt es genug rezepte.
gruss
schweizer angler
Genau so ist es und wer sie nicht essen mag, kann sie ja releasen.
habakuk hat geschrieben:ich werde dieses jahr noch fertigfischen... mit meiner achtung vor dem
lebewesen, meiner verantwortung gegenüber der natur und meinem
respekt gegenüber dem gesetz.
Deine Meinung gfällt mir. Loup würde gerne dieses Jahr noch Ein- oder
Zweimal mit Dir an die schöne winterliche Aare fischen gehen. Wir werden die eine oder andere Aesche überlisten und dann.... Den absolut passenden Weisswein habe ich in meinem Weinkeller bereits gefunden und reserviert, um eine der letzten Aareäschen in diesem Jahrzehnt gemeinsam zu essen und zu geniessen.
danke loup!
dieses angebot lass ich mir natürlich nicht entgehen -
Wenn jetzt im kommenden Jahr mit Nymphen auf Barben gefischt wird und dabei eine Aesche beisst, gibt das aber nicht automatisch eine Busse wenn der Fisch releast wird oder? Weil Fangverbot würde ja eigentlich heissen das kein Fisch dieser Gattung gefangen werden darf?!
tom66 hat geschrieben:Wenn jetzt im kommenden Jahr mit Nymphen auf Barben gefischt wird und dabei eine Aesche beisst, gibt das aber nicht automatisch eine Busse wenn der Fisch releast wird oder? Weil Fangverbot würde ja eigentlich heissen das kein Fisch dieser Gattung gefangen werden darf?!
Gruess
Tom66
Hab ich mir auch überlegt, eben aufgrund meiner Nebenfänge beim Forellenfischen im Thunersee... ich machs ja net gezielt, aber ich fange so mehrere Äschen pro Jahr. Häufig sogar in der Schonzeit der Äschen (die Biester stürzen sich gnadenlos auf die Löffel und Spinner!)
Ein Fangverbot für Äschen heisst, dass die Äschen nicht gezielt befischt und entnommen werden dürfen. Dass es gelegentlich Beifänge gibt, ist allen klar, daher müssen die versehentlich gefangenen Äschen einfach wieder zurückgesetzt werden. Sonst müssten sie ja ein totales Fangverbot machen!
Finde ich gut dass etwas unternommen wird solange es noch Äschen gibt, und nicht wie bei den Nasen erst wenn es zu spät ist...
Verstehe nur nicht ganz warum das Fangverbot auf einzelne Gewässer beschränkt wird, und in anderen, wo die Äsch ohnehin seltener vorkommt, weiter entnommen werden darf...
gonefishing hat geschrieben:Finde ich gut dass etwas unternommen wird solange es noch Äschen gibt, und nicht wie bei den Nasen erst wenn es zu spät ist...
Verstehe nur nicht ganz warum das Fangverbot auf einzelne Gewässer beschränkt wird, und in anderen, wo die Äsch ohnehin seltener vorkommt, weiter entnommen werden darf...
Gruss, Mattu
Ich nehme an, weil sie dort, eben gerade wegen ihrer Seltenheit, nicht intensiv befischt wird.
Börni hat geschrieben:Ich nehme an, weil sie dort, eben gerade wegen ihrer Seltenheit, nicht intensiv befischt wird.
So selten gibt es sie dort auch nicht, und daher werden sie aufgrund der Regelung in Zukunft dort wohl noch intensiver befischt. Glaube aber nicht wie einige 'Vorschreiber' an einen Massenansturm'. Allerdings werden bestimmt viele die bisher ein paar Kilometer nach 'oben' gefahren sind an der Hausstrecke bleiben, und einige die etwas weiter oben wohnen ein paar Kilometer runter fahren...
Heute im Newsletter-Mail vom Magazin "Petri Heil" zur nächsten Ausgabe:
Von der Herausforderung sinnvolle Schonmasse für die Äsche festzulegen, schreibt in der Dezemberausgabe Andreas Hertig. Und wie angemessen das Fangverbot zur Rettung der Berner Äschen ist, behandeln wir in angemessener Tiefe.
Das wird hoffentlich eine gute Grundlage für weitere Diskussionen, freue mich bereits darauf. Und wer sich für dieses Thema interessiert und das Magazin nicht abonniert hat; ich denke, dass sich der Kauf dieser Ausgabe lohnen könnte. Neue Argumente sind ja nicht auszuschliessen!
gonefishing hat geschrieben:Finde ich gut dass etwas unternommen wird solange es noch Äschen gibt, und nicht wie bei den Nasen erst wenn es zu spät ist...
Verstehe nur nicht ganz warum das Fangverbot auf einzelne Gewässer beschränkt wird, und in anderen, wo die Äsch ohnehin seltener vorkommt, weiter entnommen werden darf...
Gruss, Mattu
Moin Mattu,
bin hier voll deiner Meinung leider überlegen sich die Sesselpupser nicht immer alles genau und fällen Entscheidungen welche manchmal nachteiliger sind und/oder am eigentlichen Problem vorbei zielen.