Oben angekommen hiess es aufgrund der heftigen Regenfälle der letzten Nacht das Eis müsse zuerst nochmals neu beurteilt werden. Dann Entwarnung: es liegt zwar eine Schicht Wasser auf dem Eis, aber mit entsprechender Ausrüstung ist dies zu meistern. Es wird an den gesunden Menschenverstand appeliert und es kann losgehen. Der Wind weht ab und zu stark, aber sonst gehts. Die ersten Löcher sind bald gebohrt und es geht los. Meine Gruppe hat bald die ersten Fische zusammen, dann auch bei mir ein schöner Bachsaibling. Ein Standortwechsel bringt dann noch vor dem Mittag meiner ganzen Gruppe die 5 Fische. Fische werden in den unterschiedlichsten Tiefen gefangen- die Region um den Damm ist ergiebig. Was nun? Ja genau- rein in die gute Stube in der Tannalp, Bierchen holen und ab gings mit den wildesten Geschichten. Allgemein wurde am ersten Tag am Melchsee sehr gut gefangen.
Der nächste Morgen liess nichts gutes vermuten, als man schon die ganze Nacht hindurch das eisige peitschen des Windes draussen hörte. So zeigte sich der Morgen dann auch. Schneekristalle die einem horizontal ins Gesicht gepfeffert wurden- teils gar nicht schön. Trotzdem gings raus aufs Eis. Meine Gruppe positioniert sich einmal mehr mitten im See. So können auch Fische gefangen werden. Es bleibt bei 2 Fischen pro Gruppenmitglied- eine gute Bilanz. Topköder waren einmal mehr der Köfi am Tiroler, Tubes in verschiedenen Variationen und von verschiedensten Herstellern (u.a. Fox Rage), sowie der "Reins ax craw mini glow" in weiss.
Kurz nach dem Mittag war dann genug, die fallende Temperatur machte ein Weiterfischen zur Qual. Trotzdem hat man sich von rundum zufriedenen Kolleginnen und Kollegen verabschiedet.









