Dramatischer Fisch-Rückgang in der Aare
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Arts
Re: Dramatischer Fisch-Rückgang in der Aare
Hoy zäme,
Mir ist auch klar das manigfaltige Probleme vorliegen.
Was ich nicht verstehe, warum man immer nur Gründe sucht die nicht uns Fischer betreffen sollen
Ich denke noch immer das wenn wir sehen was wir Menschen unserer Natur antun, dann wir Fischer nicht einsehen das wir eben auch MASSGEBLICH dazu beitragen zu einem Fisch Rückgang! Ich denke sogar, wenn es mit unserer Natur so schlecht aussieht, warum dürfen wir dann überhaupt noch?
Dazu noch ein interessanter Beitrag:
http://www.woz.ch/1345/aufruf-zur-revol ... es-systems
Tom
Mir ist auch klar das manigfaltige Probleme vorliegen.
Was ich nicht verstehe, warum man immer nur Gründe sucht die nicht uns Fischer betreffen sollen
Ich denke noch immer das wenn wir sehen was wir Menschen unserer Natur antun, dann wir Fischer nicht einsehen das wir eben auch MASSGEBLICH dazu beitragen zu einem Fisch Rückgang! Ich denke sogar, wenn es mit unserer Natur so schlecht aussieht, warum dürfen wir dann überhaupt noch?
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Tom
- JJwizard
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Re: Dramatischer Fisch-Rückgang in der Aare
.... vielleicht weil wir Fischer die Gewässer in aller Regel sehr gut pflegen (Ausnamen bestätigen bloss die Regel), diese auch meist super unterhalten und auch vom Wohlstandsmüll entrümpeln, uns mit Kraftwerken um Wasserrestmengen streiten, unsere Gewässer beobachten und unsere Erfahrungen zum Wohle des Gewäsers einfliessen lassen etc. Gäbe es die Fischervereine nicht stünde es um unsere Gewässer definitiv erheblich schlechter und wir hätten fast sicher weniger Fische in unseren Gewassern als mit der derzeitigen Nutzung durch uns Fischer.
Aber mit einem hast Du Recht, natürlich machen wir das auch aus Eigennutz. Doch eigennützig verhalten wir uns auch im Verkehr, bei der Arbeit, beim Staubsaugen zu Hause, beim Einkäufen, ja eigentlich bei fast allem was in unserem Interesse ist ...beantwortet das Deine Frage?!?!
Tight-lines
JJ
Aber mit einem hast Du Recht, natürlich machen wir das auch aus Eigennutz. Doch eigennützig verhalten wir uns auch im Verkehr, bei der Arbeit, beim Staubsaugen zu Hause, beim Einkäufen, ja eigentlich bei fast allem was in unserem Interesse ist ...beantwortet das Deine Frage?!?!
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JJ
Born to fish - forced to work!
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gonefishing
Re: Dramatischer Fisch-Rückgang in der Aare
Jetzt ist mir gerade zufällig ein neues Buch in die Hände gekommen 'Selve Thun - Erinnerungen eines Ehemaligen' von John Peter Haller und Anita Egli, erschienen im Zytglogge Verlag. Dort heisst es:
27. Juli 1971: Salpeter- und Schwefelsäure gelangen in die Aare und führen zur Vernichtung des ganzen Fischbestandes zwischen Thun und Bern.
27. Juli 1971: Salpeter- und Schwefelsäure gelangen in die Aare und führen zur Vernichtung des ganzen Fischbestandes zwischen Thun und Bern.
- Flümi
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Re: Dramatischer Fisch-Rückgang in der Aare
tragisch sowas ...
wenn sowas wieder mal passiert und ich direkt betroffen wäre, würde ich mit einer Schubkarre paar tote Fische beim Verursacher vor der Türe deponieren ... sofern es fahrlässig/grobfahrlässig passiert ist.
falls jemand Bilder vom 114er Aaretiger hat, darf er die ruhig posten
wenn sowas wieder mal passiert und ich direkt betroffen wäre, würde ich mit einer Schubkarre paar tote Fische beim Verursacher vor der Türe deponieren ... sofern es fahrlässig/grobfahrlässig passiert ist.
falls jemand Bilder vom 114er Aaretiger hat, darf er die ruhig posten
Gruss, Stefan
Schlitzohr, Spassvogel, durchschnittlicher Allrounder und Märchentante
Sensibilisierung für Umgang in (Fischer-) Foren
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Rolandus
Re: Dramatischer Fisch-Rückgang in der Aare
Und da heisst es immer, früher habe es massiv mehr Fische gegeben.....gonefishing hat geschrieben:Jetzt ist mir gerade zufällig ein neues Buch in die Hände gekommen 'Selve Thun - Erinnerungen eines Ehemaligen' von John Peter Haller und Anita Egli, erschienen im Zytglogge Verlag. Dort heisst es:
27. Juli 1971: Salpeter- und Schwefelsäure gelangen in die Aare und führen zur Vernichtung des ganzen Fischbestandes zwischen Thun und Bern.
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Arts
Re: Dramatischer Fisch-Rückgang in der Aare
@JJ
Richtig wir fischer hegen und pflegen, besetzen und entnehmen. So ganz zufrieden bin ich nicht gerade wenn du so fragst.
Das bedeutet nämlich, das wenn wir nichts tun würden es keine Fische mehr hätte weil wir alles leerfischen?
Und wenn wir nichts tun würden wir trotzdem fischen wollen?
Das so wegen dem Eigennutzen....
Tom
Richtig wir fischer hegen und pflegen, besetzen und entnehmen. So ganz zufrieden bin ich nicht gerade wenn du so fragst.
Das bedeutet nämlich, das wenn wir nichts tun würden es keine Fische mehr hätte weil wir alles leerfischen?
Und wenn wir nichts tun würden wir trotzdem fischen wollen?
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Tom
- JJwizard
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Re: Dramatischer Fisch-Rückgang in der Aare
.... dann höre doch auf zu Fischen, dann haben Deine Gewissensbisse zumindest für Dich ein Ende.Arts hat geschrieben:@JJ
Richtig wir fischer hegen und pflegen, besetzen und entnehmen. So ganz zufrieden bin ich nicht gerade wenn du so fragst.
Das bedeutet nämlich, das wenn wir nichts tun würden es keine Fische mehr hätte weil wir alles leerfischen?![]()
Und wenn wir nichts tun würden wir trotzdem fischen wollen?
Das so wegen dem Eigennutzen....
Tom
Tight-lines
JJ
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Arts
Re: Dramatischer Fisch-Rückgang in der Aare
Nein,
Bin ja auch Mensch und somit ein Opportunist, aber nicht um jeden Preis!
Ich reduziere es auf ein Maas das für mich vereinbar ist. z.B Auf Edelfisch nur mit Fliege...
Ich entnehme nicht "was ich darf".
Bsp: An einem Bach, entnimmt ein Fischer 4 Forellen an einem Tag, glaubt ihr das dies nicht Einfluss hat? Wenn wir nicht besetzen würden?
Als vergleich nehme ich gerne wieder das Berner Äschenmoratorium. Eindeutig ist der Rückgang auf uns Fischer zurückzuführen.
Ich erwarte ja nur das ein FI z.B erkennt das es eben nicht mehr so weitergehen kann.
Das wir Fischer nicht nur den Vögeln die Schuld in die Schuhe schieben können, den Stromproduzenten Verbauung vorwerfen aber selber kein Ökostrom beziehen, JA, aber nicht einmal an die Urne gehen, dann motzen wenn die Fischbestände zurückgehen. Und alles andere als Grund suchen? Das ist mein Herzschmerz.
Nachhaltigkeit als Lippenbekenntnis?
Tom
Bin ja auch Mensch und somit ein Opportunist, aber nicht um jeden Preis!
Ich reduziere es auf ein Maas das für mich vereinbar ist. z.B Auf Edelfisch nur mit Fliege...
Ich entnehme nicht "was ich darf".
Bsp: An einem Bach, entnimmt ein Fischer 4 Forellen an einem Tag, glaubt ihr das dies nicht Einfluss hat? Wenn wir nicht besetzen würden?
Als vergleich nehme ich gerne wieder das Berner Äschenmoratorium. Eindeutig ist der Rückgang auf uns Fischer zurückzuführen.
Ich erwarte ja nur das ein FI z.B erkennt das es eben nicht mehr so weitergehen kann.
Das wir Fischer nicht nur den Vögeln die Schuld in die Schuhe schieben können, den Stromproduzenten Verbauung vorwerfen aber selber kein Ökostrom beziehen, JA, aber nicht einmal an die Urne gehen, dann motzen wenn die Fischbestände zurückgehen. Und alles andere als Grund suchen? Das ist mein Herzschmerz.
Nachhaltigkeit als Lippenbekenntnis?
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Re: Dramatischer Fisch-Rückgang in der Aare
Ich bezweifle, dass 1971 der ganze Fischbestand in der Aare Thun - Bern vernichtet wurde. Die Fischerei in den 70ern in diesem Gebiet war nicht die schlechteste und auch grössere Forellen konnte man sogar mit der Fliege finden. In dieser Zeit fand man auch immer im Frühjahr im Unterlauf der Gürbe (meine ersten Versuche mit dem Streamer) schöne Fische, welche wohl aus der Aare hochgewandert sind. Sicher wurde damals auch mehr besetzt. Es waren aber ganz sicher nicht alles solche Fische.
Gruss vom Murtensee
Loup
Loup