Rolandus hat geschrieben:Kann mir jemand sagen, was das ist?
Haben die Aeschen tatsächlich Pilzbefall?
eine ferndiagnose ist immer schwierig und nur mit vorbehalten möglich, erst recht ohne bilder. eine pilzerkrankung ist aber sicher möglich.
Rolandus hat geschrieben:Wenn ja, werden die das überleben?
das ist möglich, hängt aber von vielen faktoren ab. z.b. von der allgemeinen grundkondition der fische, der art des erregers, der umgebung, etc.. auch hier ist eine ferndiagnose schwierig.
Rolandus hat geschrieben:Hab hier einen Artikel gefunden, könnte es mit zu warem Wasser zusammenhängen?
wohl kaum. die wassertemperaturen der aare bei bern lagen in den letzten tagen immer so zwischen 8 und 11°C. das ist normal für diese jahreszeit und liegt - wenn überhaupt - nur ganz leicht über dem langjährigen mittel (man vergleiche dazu die wassertemperaturen mitte april der letzten jahre). dieser temperaturbereich ist für die äsche zudem keinesfalls problematisch, der optimumsbereich für die äsche liegt zwischen 4 und 18°C, erst darüber beginnt der kritische bereich.
zu dieser jahreszeit würde ich pilzbefall bei äschen v.a. auf die laichzeit zurück führen. die laichzeit sorgt für eine starke körperliche auszehrung der fische und für verletzungen (laichgruben schlagen und verteidigen). eine schlechtere kondition und verletzungen der schleimschicht begünstigen pilzerkrankungen.