Wirbelfunktion bei schweren Ködern

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Masterspin

Wirbelfunktion bei schweren Ködern

Beitrag von Masterspin »

Hallo zusammen

Ich ärgere mich in letzter zeit schon lange über ein Drallproblem in meiner 15er geflochtener.

Um es kurz zu schildern; Beim spinnfischen mit wobblern hab ich keine Probleme, dabei ist das Vorfach normgemäss
montiert. Hauptschnur--> Wirbel--> 30er Fluorcarb--> Schäkel--> Köder.

Das Problem entsteht wenn ich einen grösseren Gummifisch ranschnalle um die 40Gr. Die schnur verdrallt sich dermassen, dass sie sich schon beim 3. Auswerfen total "perückerisiert" :wink:

Nun; Fehlerbegrenzung, es ist nicht die Rolle, nicht die Rute, nicht die Schnur, was bleibt ist der Wirbel.. kann es sein, dass durch die hohe Krafteinwirkung des schweren gummifisches, der Wirbel nicht richtig drehen kann?

Danke für euren Rat.

Gruss
Masterspin
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inflames
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Re: Wirbelfunktion bei schweren Ködern

Beitrag von inflames »

ciao masterplan

oder ist dein Gufi schlecht auf den Haken aufgezogen und rotiert deshalb zu stark um die eigene achse?
muchachoo

Re: Wirbelfunktion bei schweren Ködern

Beitrag von muchachoo »

Hallo,

ich fische ebenfals mit geflochtene anschliessend Fluocarbon ABER ohne Wirbel.

mit diesem Knoten mach ich es:

http://members.liwest.at/fischerverein- ... knoten.htm

am schluss noch ein kleiner "Snap".
so was(Nehme den Wirbel raus, kannst ihn aber dran lassen glaube wenn der Wirbel direkt beim Köder ist, weniger drall ensteht):
http://www.hebeisen.ch/itemcard.php?aid ... emno=31956

Hoffe damit sei dir geholfen.

Gruss und Petri
Lahnfischer

Re: Wirbelfunktion bei schweren Ködern

Beitrag von Lahnfischer »

Eigentlich kann ein Gummifisch keine Schnur verdrallen, da er sich wie ein Wobbler auch (vorausgesetzt er ist richtig montiert), überhaupt nicht dreht... :?:
Arts

Re: Wirbelfunktion bei schweren Ködern

Beitrag von Arts »

Hallo,

Einfache Wirbel drehen unter stärkerem Zug nicht mehr, es gibt im Handel kugelgelagerte Wirbel, die sollten das Problem lösen. Oder einen grösseren normalen Wirbel versuchen mit höherer Tragkraft..

Gruss
Thomas
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JJwizard
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Re: Wirbelfunktion bei schweren Ködern

Beitrag von JJwizard »

Ich gebe Lahni recht, eigentlich dürfte sich bei einer sauberen Gummifisch-Montage ebenfalls nichts verdallen. Wobei, falls Du mit einer Stationärrolle fischst, dann kommt von der Rolle schon ein kleines Mass an Drall, beim Flussfischen sogar noch etwas mehr als am See. Ich fische schwerere Köder ab 25 gr. sowieso nur mit einer ausgewogenen Baitcasting Rute und kombiniert mit einer guten Multirolle. Das bringt meines Erachtens fast nur Vorteile und die Schnur verdrallt garantiert nicht!

JJ
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Masterspin

Re: Wirbelfunktion bei schweren Ködern

Beitrag von Masterspin »

Danke für eure Beiträge!

Ich konnte beim gufi beim Absinken leichte drehbewegungen feststellen, doch das müsste ja nichts ausmachen mit einem wirbel..
Ich werde es mal mit grösseren Wirbeln versuchen oder einem gelagerten.

An der stationär kann es wie gesagt nicht liegen, denn mit anderen ködern, die leichter sind hab ich diese Probleme nicht.

Ich geb euch Bescheid, sobald sich was ergeben hat :chef:

Gruss
Masterspin
Masterspin

Re: Wirbelfunktion bei schweren Ködern

Beitrag von Masterspin »

Hallo zusammen

So, nach eifrigem durchprobieren, bin ich auf folgendes gekommen; Ich holte mir einen kugelgelagerten wirbel und montierte ihn
zwischen Hauptschnur und FC dann ein Schäkel und den Köder. Ging ganz gut eine weile, und dann wieder dieses Geräusch *frrrt*, das mich
mitlerweile zum Wahnsinn treibt. Hab dann ein bisschen gegoogelt und hab fast schon Doktorarbeiten gelesen zu diesem Thema.

Zusammenfassend, was erzeugt Drall?

- Wenn die Bremse bei einem Drill durchrutscht und gleichzeitig gekurbelt wird.
- Wenn der Köder eine Drehbewegung erzeugt.
- Wenn die Schnur unter Hitze aufgerollt wird, erzeugt dies eine einseitige verdrallung (beispiel; Geschenkschnurm die man mit einem Messer zum verklringeln bring)

Ich entschied mich dann meine Schnur nochmals sauber aufzuspuhlen nach allen Regeln der Antidrallkunst, hab sie dann auch noch auf dem Wasser hinterher gezogen bei leichter bootsfahrt ohne jegliche Montur..
Das Ergebnis lies sich sehen, die schnur fühlte sich ziemlich gut an, dann der Test: Hauptschnur--> Kugelagerwirbel--> wirbel--> FC-->schäkel--> Twister am Jigkopf. Beim 3. Werfen konnte ich beobachten wie sich der Twister vor dem aufprall heftig drehte in der Luft, somit war ein Drall drin.

Die Rolle wickelt sauber auf und auch das Antidrallröllchen funktionierte sauber mit dem Kugellager.

Nun bin ich wirklich am Ende meines Lateins... Ich finde keinen Fehler.. ein Kollege fischt das gleiche Setup und hat keine Probleme.
Liegt es an der Wurftechnik?

Danke und Gruss
Masterspin
habakuk

Re: Wirbelfunktion bei schweren Ködern

Beitrag von habakuk »

ich tippe imme rnoch auf einen unsauber aufgezogenen twister. stell doch mal ein bild davon ein...
Masterspin

Re: Wirbelfunktion bei schweren Ködern

Beitrag von Masterspin »

Aber auch wenn der Twister schlecht aufgezogen wäre, müsste ja der Wirbel dies ausgleichen?
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JJwizard
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Re: Wirbelfunktion bei schweren Ködern

Beitrag von JJwizard »

Versuch mal die Rolle auszutauschen, entweder gegen ein anderes Fabrikat oder gegen die Rolle Deines mit dem selben Setup fischenden Kollegen, denn um eine falsch aufgewickelte Schnur kann es sich ja nach Deiner Entdrall-Aktion bei langsamer Fahrt nicht mehr handeln.

Uebrigens nicht selten werden viele Schnüre gerade beim füllen einer Stationärrolle falsch von der Schnurrolle aufgespult!Viele Hersteller vergessen leider das Richtige Aufspulen der Schnur auf deren Verkaufsverpackung anzugeben bezw. viele Angler sind sich der Tatsache nicht bewusst, dass man die Schnur auch falschrum aufspulen kann!

Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass Du NICHT eine zu dicke Schnur fischst, denn monofile Schnüre ab 0.40 mm kringeln auf der Stationärrolle schon mal eher als dünnere Schnüre!

Jetzt noch die letzte Möglichkeit die mir nach dem erfolgten Rollentest einfällt .....Deine Schnur hat einfach miese Qualität! Auch wenn vielleicht andere Schnüre des selben Produkts sonst gut sind, kann mal eine Schnur schlecht sein!

Ich gebe aber zu, ein solches Problem mit dem von Dir beschriebenen Schnurdrall ist mir mindestens seit 20 Jahren nicht mehr untergekommen!

JJ
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GsusFreaK

Re: Wirbelfunktion bei schweren Ködern

Beitrag von GsusFreaK »

vorallem was mich erstaunt Drallprobleme bei Geflochtener... hatte ich jetzt noch nie.

Versuch doch denn Gufi beim Absinken an gespannter Leine zu halten, dann müsste er absolut keine Rotation haben, anosnsten ist der wirklich schwer falsch aufgezogen...
Shad

Re: Wirbelfunktion bei schweren Ködern

Beitrag von Shad »

Kann mir auch nicht vorstellen, dass es der Drall ist. Kommt es nicht daher, dass die lose Schnur beim Jiggen nicht sauber aufgespult wird? Und dadurch quasi eine losere Schlaufe auf der Spule ist welche irgendwann zur Perücke führt?
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