Mach mal den Anfang.
Beim Posenangeln am Genfersee Tackle ausgeworfen, im rechten Blickwinkel immer ein Schwan in Sicht. Der Schwan näherte sich bedrohlich nahe der ausgeworfenen Pose. Ich dachte mir der wirds schon wie die Enten machen und einifach aussenrum schwimmen. Denkste, das freche Vieh pflügt einfach gemächlich über mein Nylon und bleibt mit den Füssen im Nylon hängen (zuviel Tiefgang). Erste Überlegung, Nylon abgeben, damit er sich vielleicht wieder lösst, jedoch Fehlanzeige. Der Schwan bemerkte das er hängen blieb und fing mit riesen geplätscher an, sich im Wasser umher zu bewegen. Auf einmal, als es ihm zuviel wurde, zog er in richtung Osten ab und begann zu fliegen. Ich Geistesgegenwärtig (wie man es auch immer nimmt) öffnete die Spule um Nylon abzugeben, jedoch nach ca. 50m Nylon Abgabe habe ich mich entschlossen den Bügel der Rolle wieder zu schliessen. Fehlentscheid: Bremse der Rolle war voll angezogen und meine Rutenspitze verabschiedete sich mit einem mittelauten Knacks und hinterher das abgerissene Nylon. Ich stand da wie geohrfeigt zum Gelächter der Zuschauer aber zum Leidwesen des Schwans. Ich hoffe er hats überlebt mit den 50m Nylon im Schlepptau.
Zu meiner Teeniezeit an einem privaten Elsässerteich beim Karpfenangeln. Ich und meine Kumpane als Anfänger mit D.A.M Fiberglas Spinnrute am Karpfenangeln. Das Tackle alles andere als optimal, 0.25 Nylon, 6er Hacken, und eine riesen Pose welche einem Zerstörrer ähnelte. Köder, wie wollte es anders sein, zusammengeklumptes Brot. Zerstörrer Montage ausgweorfen und warten und warten und warten. Plötzlich ein kleiner Schwall an der Oberfläche und ich hatte nur noch loses Nylon dran, von der Pose keine Spur. Wir fragten uns was das denn gewesen sein kann, aber es blieb bei Spekulationen. Mühsam, so unerfahren wie wir waren, eine neue Poase montiert und weiter gewartet
Anderer Ort andere Zeit und wiederum mit meinem Kumpanen.
Diesesmal beim Versuch so richtig profimässig mittels 2er silber Mepps ein paar Farios zu überlisten (Das Tackle hatte sich in Zwischenzeit enorm verbessert). Mein Kumpane vorne am Ufer und ich unmittelbar hinten dran am zuschauen. Er zieht auf und will den Spinner auswerfen, jedoch beim auswerfen fliegt plötzlich mein Cäppi davon. Ich hatte auf einmal eine ca. 8cm lange und dünne aufgepflügte Wunde am Hinterkopf welche doch noch ziemlich stark blutete und auch einen brennenden Schmerz auslöste. Das gute daran war lediglich, dass ich die Wunde nicht verartzten lassen musste. Mein Gott, waren wir damals bescheuert.
So nun lasst hören von Euren Vorfällen.
