Nach kurzfritigem Abmachen trafen ich und mein Vater am Samtag um 9.45 Uhr bei der Reichenbachlodge in Meiringen ein. Nach kurzer Begrüssung verabschiedete sich mein Vater wieder und ich ging mit Zuma in die Werkstatt.
Als erstes war das Spliessen des Bambus angesagt, so leicht wie es aussah erwies es sich dann doch nicht
Jetzt gings zum Vorhobeln und abschleifen der Rinde des Bambuses, wir arbeiteten Parallel, Kurt hobelte und ich schliff mit dem Schleifpapier die oberste Haut des Bambuses ab, ich merkte schnell das die Kanten sehr scharf sind...naja, nach ein paar schnitten in den Fingern war ich fertig!
Zwischendurch machten wir eine Pause indem wir ein paar Würfe mit der Fliegenrute machten oder Kurt mir die Lodge zeigte...
Nach dem Vorhobeln wurden die Spliesse zu einem Ganzen zusammengebunden und im Ofen bei 200°C-250°C gehärtet. Nach dem härten kamen die Spliesse zum Endhobeln, auch hier war etwas Rutenbauererfahrung gefragt, deshalb erledigte Kurt diese Arbeit, ich stellte wärend dem den Hobelbank für die nächsten 6 Spliesse ein.
Als Nächster Schritt stand das Zusammenleimen der Spliesse an. Man musste möglichst darauf schauen, dass der Leim gut verteilt war und nach dieser Arbeit gings wieder in den Ofen.
Während dem trocknen des Leimes suchten wir die Hülsen, RInge, Rollenhlater und den Korkgriff aus. Danach war ziemliches Stressen angesagt, denn der Zug wartet ja nicht auf mich. Schnell noch den Leim abgeschliffen, und das wichtigste besprochen, was ich zu Hause zu tun Habe.
Dann ins Auto, an den Bahnhof, Verabschieden, Billet lösen, in den Zug sitzen, und einen sehr interessanten, lehrreichen und super Tag revue passieren lassen


