Du hast Recht, das ist effekitiv teilweise starker Tabak... Habe es ja schon einmal gesagt, ich bin weder Fischereiaufseher noch Polizist und es ist demnach nicht meine Aufgabe, hier nach Beweisen zu suchen. Es kotzt mich auch an, während dem Ausüben meines Hobbys auf die Finger anderer zu achten, empfinde es aber irgendwie auch als Verpflichtung, dann, wenn etwas Fragwürdiges geschieht, nicht einfach wegzusehen, was aber der Grossteil aus Bequemlichkeit einfach macht und ich wandle mich auch langsam in diese Richtung... Am Stammtisch flucht jeder, aber etwas unternehmen??Schweizer Angler hat geschrieben:Du fährts manchmal schon mit "starken tobak" gegen die berufsfischer auf – kannst du deine indirekten anschuldigungen auch unterlegen? Wenn ja, wäre das fi-inspektorat wohl schon lange darauf eingetreten.
Trotzdem muss man natürlich seine Beobachtungen auch gut stützen können bzw. glaubwürdig argumentieren. Was man da machen kann, ist z.B. Netzmarkierungen fotografieren, wenn diese an fragwürdigen Stellen gesetzt wurden (da habe ich einiges Fotomateriel beisammen) oder man kann sich auch direkt beim Berufsfischer melden (man darf aber die Antwort nicht scheuchen) oder dem zuständigen Fischereiaufseher melden - so würde ich heute handeln. Das FI ist jedenfalls bis heute immer auf meine Anliegen (nicht nur in Berufsfischerfragen eingegangen) und hat diese ernst genommen. Wenn du aber meine Ausführungen nicht glauben willst, kann ich da auch nichts ändern. Wüsste aber nicht, was es mir bringen sollte, Unwahrheiten zu erzählen? Das habe ich definitiv nicht nötig! Immerhin versuche ich immer, die Sachen ausführlich und nachvollziehbar zu schildern.
Möchte in einem FF eigentlich nicht Personen direkt mit Namen ansprechen, aber du musst dich nicht bei Rieder oder Roth (ist eh seit einem Jahr pensioniert) melden für Berufsfischerfragen auf dem Thunersee, sondern bei Lehmann, der ist hier verantwortlich.
Trifft ja auch nicht für alle zu und man soll nicht Verallgemeinern. Wenn du Freude hast, dann schau doch einmal das frisch erstellte Haus eines Berufsfischers in Iseltwald an...Schweizer Angler hat geschrieben:Bitte mach bevor du einigen berufsfischern „vorwirfst“ sie hätten sich eine „goldene nase „verdient, respektive schöne häuschen mit dem fischgeld ermöglicht (wie mancher maler- oder gipsermeister hat dies von seinem gut laufenden betrieb vielleicht nicht auch gemacht), auch eine betriebsrechung.
Das ist wie geschildert schon einige Jahre her und ich habe hier nur die Faust gemacht. Der Berufsfischer hat aber fischereilich nichts Verbotenes gemacht, nur falsch deklariert...Schweizer Angler hat geschrieben:Vermutungen bringen rein nichts. Hast du „deinen sefo sind nicht seesaiblinge“-fall angezeigt, oder „nur“ die faust im sack gemacht?
Glaube wirklich nicht, dass dieser Job so attraktiv ist -nicht nur was das Einkommen anbelangt-, das habe ich schon etliche Male in anderen Threads geschrieben.Schweizer Angler hat geschrieben:wenn der berufischer-job soooo attraktiv und einkömmlich wäre,
Es ist auch richtig geschrieben, dass man nicht nur die Einnahmen rechnen kann es fallen auch viele Ausgaben an. Auch das mit den Verein stimmt, z.B: unser Verein kauft jedes Jahr für mehrere Tausend Franken Felchenfilets vom Berufsfischer, und erst noch von dem, welcher seine Netze besonders gerne in Regionen, wo wir Hobbyfischer fischen, legt...
Es gibt wirklich viele Dilemmasituationen betreffend Berufsfischer! Aber es gibt sie auch, die Berufsfischer, welche zeitgemäss fischen, Ihre Aufgabe punkto Nachhaltigkeit verantwortungsvoll ausüben und ihre Netze wirklich auch da setzen, wo die Gefahr, bedrohte Fischarten zu erwischen, möglichst klein ist. Es genügt Ihnen, ihr Geschäft mit solchen Fischarten aufrechtzuerhalten, welche nicht bedroht sind und wo sie selber auch etwas zum Besatz beitragen können. Sie kommen auch an Versammlungen von Hobbyfischvereinen und stellen sich kritischen Fragen oder klären sachlich auf, wo Unklarheiten betsehen. Sie sind gewillt, ihren Beruf mit möglichst grosser Transparenz auszuüben.
Das sind einige wichtige Bereiche, welchen ein moderner Berufsfischer nachkommen sollte! Alle anderen hätten wohl nicht eine rosige Zukunft, würden sich u.a. auch die Hobbyfischer vermehrt (auch öffentlich und in den Medien) gegen die Schwarzen Schafe wehren. Aber eben...
