Lungernsee
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fe
Re: Lungernsee
Liebe Gemeinde
Wie gesagt, oft ist es schwierig, richtig oder falsch zu unterscheiden. Vielmehr geht es oft darum, was man selber will, oder eben nicht will. Solange wir uns im erlaubten Bereich bewegen, behaupte ich, dass diese Aussage stimmt.
Wieso soll ich nicht an einem Put-and-take-Gewässer angeln?
Wieso soll ich nicht einmal eine Vollpackung heimbringen?
Wieso versuche ich nicht, einen Fisch auf ungewöhnliche Art zu fangen?
Kommen wir mit unserem Handeln nun aber in einen rechtlichen Graubereich, dann wird es schwierig, das Recht vom Unrecht zu trennen. Ein rechtlicher Graubereich kann für mich auch ein Handeln fern vom fachmännischen, waidgerechten und vorbildshaften Auftreten sein.
Es gibt ganz viele Argumente gegen die Forellenpuffs.
20 Fische nach einem Angeltag sind zu viel.
Ich unterscheide den Fang eines Fisches mit Naturköder (zB Blumenblühte) von dem mit Wohlstandsabfall (Bierdeckel).
Forellenpuffs und Put-and-take-Gewässer mögen einem Einsteiger die Möglichkeit geben, das Handwerk richtig zu lernen. Nur fördert diese Art von Fischfang eben gerade auch das gegenteilige Verhaltensmuster: man muss gar nicht mehr so versiert sein, um seine Fische zu fangen. Die armen Kreaturen meinen bei jedem Brocken, der ins Wasser fällt, es handle sich um Mastfutter, stürzen sich darauf und hängen am Haken. Fischen wird zum Spass, zum Freizeitvergnügen. Mit Spass-machen beschreibt man etwas, das man gerne tut. Der Spass beim Fischen soll aber nicht im "Sich-lustig-machen" über den doofen Fisch enden.
Fischen ist für mich eine komplexe Handlung. Ich wähle ein Gewässer, entsprechendes Gerät, kleide mich der Situation angepasst und versuche dann, den Moment zu geniessen und einen Fisch zu überlisten. Zum Genuss gehören auch eher negativ behaftete Begleitungen wie Schneidertage, Schürfungen von Böschungskletterpartien, Zeckenbisse (die Liste kann beliebig ergänzt werden...).
Wird Fischen aber nun zu einfach gemacht am Puff, dann führt das dazu, dass nicht mehr geklettert werden muss.Ich muss nichts mehr tun für meinen Fisch. Vor allem muss ich nicht mehr denken. Die Parkpätze liegen direkt am Wasser. Die Ruten können gemietet werden, angepasstes Equipment ist nicht mehr erforderlich. Das fehlende Fluchtverhalten der Fische erfordern keine unauffällige Kleidung mehr (...und die Töffjacke habe ich ja eh schon an, wieso also umziehen?) Wieso lese ich noch Fachbücher über das Fressverhalten und die Entomologie, wenn ich doch den Fisch auch mit der fertig gerauchten Zigi fange?
Fazit: Für mich stimmt es, wenn ein Fischer an einem gut geführten und in sich abgeschlossenen Put-and-Take-Gewässer waidgerecht angeln geht. Das kann man wollen oder eben nicht wollen - ich wage da nicht zu urteilen und zu sagen, was man tun soll oder nicht zun soll. Für mich stimmt es aber nicht mehr, wenn Put-and-Take-Gewässer fragwürdig besetzt werden und die Kunden (überspitzt formuliert) mit Kravatte und Halbschuhen vom Büro aus die Fische fangen können.
In diesem Sinne, Gruss fe
Wie gesagt, oft ist es schwierig, richtig oder falsch zu unterscheiden. Vielmehr geht es oft darum, was man selber will, oder eben nicht will. Solange wir uns im erlaubten Bereich bewegen, behaupte ich, dass diese Aussage stimmt.
Wieso soll ich nicht an einem Put-and-take-Gewässer angeln?
Wieso soll ich nicht einmal eine Vollpackung heimbringen?
Wieso versuche ich nicht, einen Fisch auf ungewöhnliche Art zu fangen?
Kommen wir mit unserem Handeln nun aber in einen rechtlichen Graubereich, dann wird es schwierig, das Recht vom Unrecht zu trennen. Ein rechtlicher Graubereich kann für mich auch ein Handeln fern vom fachmännischen, waidgerechten und vorbildshaften Auftreten sein.
Es gibt ganz viele Argumente gegen die Forellenpuffs.
20 Fische nach einem Angeltag sind zu viel.
Ich unterscheide den Fang eines Fisches mit Naturköder (zB Blumenblühte) von dem mit Wohlstandsabfall (Bierdeckel).
Forellenpuffs und Put-and-take-Gewässer mögen einem Einsteiger die Möglichkeit geben, das Handwerk richtig zu lernen. Nur fördert diese Art von Fischfang eben gerade auch das gegenteilige Verhaltensmuster: man muss gar nicht mehr so versiert sein, um seine Fische zu fangen. Die armen Kreaturen meinen bei jedem Brocken, der ins Wasser fällt, es handle sich um Mastfutter, stürzen sich darauf und hängen am Haken. Fischen wird zum Spass, zum Freizeitvergnügen. Mit Spass-machen beschreibt man etwas, das man gerne tut. Der Spass beim Fischen soll aber nicht im "Sich-lustig-machen" über den doofen Fisch enden.
Fischen ist für mich eine komplexe Handlung. Ich wähle ein Gewässer, entsprechendes Gerät, kleide mich der Situation angepasst und versuche dann, den Moment zu geniessen und einen Fisch zu überlisten. Zum Genuss gehören auch eher negativ behaftete Begleitungen wie Schneidertage, Schürfungen von Böschungskletterpartien, Zeckenbisse (die Liste kann beliebig ergänzt werden...).
Wird Fischen aber nun zu einfach gemacht am Puff, dann führt das dazu, dass nicht mehr geklettert werden muss.Ich muss nichts mehr tun für meinen Fisch. Vor allem muss ich nicht mehr denken. Die Parkpätze liegen direkt am Wasser. Die Ruten können gemietet werden, angepasstes Equipment ist nicht mehr erforderlich. Das fehlende Fluchtverhalten der Fische erfordern keine unauffällige Kleidung mehr (...und die Töffjacke habe ich ja eh schon an, wieso also umziehen?) Wieso lese ich noch Fachbücher über das Fressverhalten und die Entomologie, wenn ich doch den Fisch auch mit der fertig gerauchten Zigi fange?
Fazit: Für mich stimmt es, wenn ein Fischer an einem gut geführten und in sich abgeschlossenen Put-and-Take-Gewässer waidgerecht angeln geht. Das kann man wollen oder eben nicht wollen - ich wage da nicht zu urteilen und zu sagen, was man tun soll oder nicht zun soll. Für mich stimmt es aber nicht mehr, wenn Put-and-Take-Gewässer fragwürdig besetzt werden und die Kunden (überspitzt formuliert) mit Kravatte und Halbschuhen vom Büro aus die Fische fangen können.
In diesem Sinne, Gruss fe
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Re: Lungernsee
Ich habe mich an den eigenartigen Köder überhaupt nicht gestört, im Gegenteil haben mich diese sogar amüsiert!!
Schaut Euch doch mal die teils eigenartigen Köder aus namhaften japanischen und amerikanischen Köder Schmieden an!
Da halte ich es doch eher mit FE's Meinungsbeitrag! Ausserdem sollte man nicht dem kreativen Gebaren des unterforderten, erfahrenen Anglers einen Vorwurf für sein Handeln machen, sondern man muss das Übel an der Wurzel packen und den Betreibern eines Put and Take Gewässers den Vorwurf machen, dass dieser derart degeneriertes und fresssüchtige Besatzmaterial (ich wage es kaum diese Kreaturen tatsächlich Forellen zu nennen) dem Gewässer übergibt, dass diese kreativen CHDM-Köder überhaupt erst fängig werden!
Wie schon mehrfach erwähnt, habe ich überhaupt nichts gegen Put &Take Gewässer einzuwenden, ja ich finde es sogar gut das sich die Angler die das brauchen sich dort austoben können, doch nach meinen Geschmack müsste das Besatzmaterial ein etwas anspruchsvoller Beissverhalten aufweisen. Solches Besatzmaterial ist durchaus auf dem Markt erhältlich, kostet einfach ein paar Franken mehr .... ein mehr welches sich lohnen würde!
Also lasst die Angler, die sich bloss an die Gegebenheiten anpassen, mit den teils komischen Moralvorstellungen in Ruhe und verwendet Eure Moral gegen das absolut degenerierte Besatzmaterial!
Tight-lines
JJ
Schaut Euch doch mal die teils eigenartigen Köder aus namhaften japanischen und amerikanischen Köder Schmieden an!
Da halte ich es doch eher mit FE's Meinungsbeitrag! Ausserdem sollte man nicht dem kreativen Gebaren des unterforderten, erfahrenen Anglers einen Vorwurf für sein Handeln machen, sondern man muss das Übel an der Wurzel packen und den Betreibern eines Put and Take Gewässers den Vorwurf machen, dass dieser derart degeneriertes und fresssüchtige Besatzmaterial (ich wage es kaum diese Kreaturen tatsächlich Forellen zu nennen) dem Gewässer übergibt, dass diese kreativen CHDM-Köder überhaupt erst fängig werden!
Wie schon mehrfach erwähnt, habe ich überhaupt nichts gegen Put &Take Gewässer einzuwenden, ja ich finde es sogar gut das sich die Angler die das brauchen sich dort austoben können, doch nach meinen Geschmack müsste das Besatzmaterial ein etwas anspruchsvoller Beissverhalten aufweisen. Solches Besatzmaterial ist durchaus auf dem Markt erhältlich, kostet einfach ein paar Franken mehr .... ein mehr welches sich lohnen würde!
Also lasst die Angler, die sich bloss an die Gegebenheiten anpassen, mit den teils komischen Moralvorstellungen in Ruhe und verwendet Eure Moral gegen das absolut degenerierte Besatzmaterial!
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JJ
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Re: Lungernsee
@SA und Fe
Danke für eure Aussagen, bin froh, da mit meiner Meinung nicht alleine auf weitem Flur zu stehen. Fe, klasse Beitrag deinerseits!
@Trüsche
Hätte mich jetzt auch verwundert, wenn du den Lungernsee als dein Stammgewässer erklären würdest. Das mit dem Mepps habe ich mir übrigens auch gedacht, aber man muss ja nicht ein schlechtes Beispiel als Vorbild nehmen, um seine Handlung zu rechtfertigen. Deine Idee mit dem Rüebliwobbler klingt zwar für mich als Fischer plausibel, obwohl ich mir den Lauf nicht wirklich fischähnlich vorstellen kann und funzt wohl auch nur bei solchen Rebos, die wie mehrmals gesagt wurde, alles nehmen. Aber erkläre das mal dem Nichtfischer...
@JJ
Gruss
helix
Danke für eure Aussagen, bin froh, da mit meiner Meinung nicht alleine auf weitem Flur zu stehen. Fe, klasse Beitrag deinerseits!
@Trüsche
Hätte mich jetzt auch verwundert, wenn du den Lungernsee als dein Stammgewässer erklären würdest. Das mit dem Mepps habe ich mir übrigens auch gedacht, aber man muss ja nicht ein schlechtes Beispiel als Vorbild nehmen, um seine Handlung zu rechtfertigen. Deine Idee mit dem Rüebliwobbler klingt zwar für mich als Fischer plausibel, obwohl ich mir den Lauf nicht wirklich fischähnlich vorstellen kann und funzt wohl auch nur bei solchen Rebos, die wie mehrmals gesagt wurde, alles nehmen. Aber erkläre das mal dem Nichtfischer...
@JJ
Du brauchst ja wenig, um dich zu amüsieren...JJwizard hat geschrieben:Ich habe mich an den eigenartigen Köder überhaupt nicht gestört, im Gegenteil haben diees mich amüsiert:
Bin mir nicht sicher, ob sich das für die Betreiber wirklich "lohnen" würde. Weniger beisswütige Forellen => weniger Fänge => weniger zufriedenene Konsumfischer => weniger Propaganda => weniger Patentverkäufe => weniger Einnahmen. Teure und nachhaltige Bewirtschaftung ist wohl nicht das Konzept des Fischerparadies` am Lungernsee.JJwizard hat geschrieben:kostet einfach ein paar Franken mehr .... ein mehr welches sich lohnen würde!
Was heisst das?JJwizard hat geschrieben:kreativen CHDM-Köder
Was bzw. welche meinst du konkret damit? Auf diese allgemein gültige Aussage kann so nicht eingegangen werden.JJwizard hat geschrieben:teils komischen Moralvorstellungen
Gruss
helix
Gruess helix
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Re: Lungernsee
@Helix: ich befürchte ich würde auch nach Stunden mit dir zu keinem Konsens kommen, zu unterschiedlich sind da wohl unsere Grundhaltungen zur Fischerei! Doch ich respektiere Deine Meinung weil jeder Mensch eine andere, seine Realität lebt!
Bitte erspare mir aber solche Zitatslisten. Ich habe lediglich meine Meinung kundgetan, die du nicht unbedingt zu szezieren brauchst wie ein Phatologe seinen Klient in der gerichtsmedizinischen Abteilung. Relax und akzeptiere das es andere Meinungen gibt.
Tight-lines
JJ
Bitte erspare mir aber solche Zitatslisten. Ich habe lediglich meine Meinung kundgetan, die du nicht unbedingt zu szezieren brauchst wie ein Phatologe seinen Klient in der gerichtsmedizinischen Abteilung. Relax und akzeptiere das es andere Meinungen gibt.
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Zuletzt geändert von JJwizard am Mi 23. Feb 2011, 11:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lungernsee
JJ, dann musst du aber keine solchen Vorwürfe in die Runde werfen, wenn du diese nicht konkret nennen willst/kannst und diese nicht diskutieren willst. Du hast ja nicht mal genannt, wer "komische Moralvorstellungen" hat und einfach pauschal im Plural (lasst die Angler...mit euren teils komischen...) geschrieben.
Dass unsere Grundhaltungen zur Fischerei derart unterschiedlich sind, glaube ich übrigens nicht. Aber auch hier begründest/argumetierst du nicht, wieso du das denkst. Ich akzeptiere selbstverständlich auch andere Meinungen, finde es aber auch im Sinne eines Forums, allfällige unterschiedliche Haltungen zu kommunizieren und zu besprechen. Habe schon oft dadurch einen Konsens gefunden und mein eigenes Handeln angepasst. Durch solche Diskussionen entwickelt sich der eigene Horizont und das Hobby bleibt stets ein dynamischer Prozess.
Gruss
helix
Dass unsere Grundhaltungen zur Fischerei derart unterschiedlich sind, glaube ich übrigens nicht. Aber auch hier begründest/argumetierst du nicht, wieso du das denkst. Ich akzeptiere selbstverständlich auch andere Meinungen, finde es aber auch im Sinne eines Forums, allfällige unterschiedliche Haltungen zu kommunizieren und zu besprechen. Habe schon oft dadurch einen Konsens gefunden und mein eigenes Handeln angepasst. Durch solche Diskussionen entwickelt sich der eigene Horizont und das Hobby bleibt stets ein dynamischer Prozess.
Gruss
helix
Gruess helix
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Trüsche
Re: Lungernsee
ich muss mich gar nicht rechtfertigen! Und wieso soll das mit dem Mepps ein schlechtes Beispiel sein, sind Meppsfischer auch "Antiwerbung par excellence"!?!helix hat geschrieben:
@Trüsche
Das mit dem Mepps habe ich mir übrigens auch gedacht, aber man muss ja nicht ein schlechtes Beispiel als Vorbild nehmen, um seine Handlung zu rechtfertigen. Deine Idee mit dem Rüebliwobbler klingt zwar für mich als Fischer plausibel, obwohl ich mir den Lauf nicht wirklich fischähnlich vorstellen kann und funzt wohl auch nur bei solchen Rebos, die wie mehrmals gesagt wurde, alles nehmen. Aber erkläre das mal dem Nichtfischer...
Auf keinen naturgetreuen Wobbler,der sich wie ein echtes Fischchen im Wasser verhielt, waren die Reaktionen so gross wie auf das Rüebli. Zudem ist kaum ein Unterschied zu erkennen,ob man einen Wobbler oder ein Rüebli twitscht, bewegen sich beide super. Auch mein Bierdeckel ist aus Metall, wie dein wunderschöner Löffel und glaube mir,auch der schwänzelte super im Wasser.
Anscheinend akzeptierst du nur Kunstköder, die etwas natürliches darstellen, sich fischähnlich bewegen und alltäglich sind,anders kann ich mir nicht vorstellen,wieso mein Rüebli nicht ok ist. Ein Kumpel von mir sägt sich einen Besenstiel auf 20cm Länge zu, montiert 2 Drillinge darn, schleppt die in Lazarotte über die Oberfläche und fängt wie kein anderer Barrakudas. "Verarscht" er nun auch die Fische oder wirft das ein schlechtes Licht auf die Fischer oder ihn? Oder kennst du die "Tschernobyl-Nymphe", mit der sie in Kanada auf Äschen fischen? Der Name sagt es schon,wie sie aussieht...
So,ich gehe fischen, dieses Mal aber mit Wurm auf Trüschen
Gruess Jon
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Re: Lungernsee
Das glaube ich dir bei diesen Rebos das erste mal, also hast du da eine hervorragende Strategie gefunden und brauchst dich auch nicht zu rechtfertigen!Trüsche hat geschrieben: Auf keinen naturgetreuen Wobbler,der sich wie ein echtes Fischchen im Wasser verhielt, waren die Reaktionen so gross wie auf das Rüebli.
Ich gehe jetzt auch fischen, allerdings nicht mit einem Rüebli oder einem Besenstiel
Gruess helix
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davidoff
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Re: Lungernsee
Hallo @ all
Braucht sich hier im Forum eigentlich jeder Fischer der was fängt zu rechtfertigen, wieso wann womit er erfolgreich war, und ob es nun rebos aus der zucht, bafos, zander, hecht, egli usw. sind.
lasst doch jedem sein Fischen womit er glücklich ist.
Braucht sich hier im Forum eigentlich jeder Fischer der was fängt zu rechtfertigen, wieso wann womit er erfolgreich war, und ob es nun rebos aus der zucht, bafos, zander, hecht, egli usw. sind.
lasst doch jedem sein Fischen womit er glücklich ist.
EHC OLTEN
*1934*
*1934*
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fe
Re: Lungernsee
Ja und Nein. Der Fischer, der zufrieden mit sich und der Welt versteckt im Gebüsch seinen Fang geniesst bei einer Zigi, der muss sich nicht rechtfertigen, tauscht sich nicht aus und erzählt am Stammtisch keine Fanggeschichten. Das Forum-Fischen bringt es halt mit sich, dass kommentiert wird, was gepostet wird. Eine Art Zur-Schau-stellen ist das halt schon. Es ist eine Art Austausch mit der Fischergemeinde, wo man gleichgesinnte und auf anders Denkende trifft.
Zurück zum Thema Lungerensee und Kunstköder:
Betreffend Köderwahl komme ich auf meine zwei Lieblingskategorien zurück: Richtig oder falsch. Wer urteilt? Wieso ist ein Bierdeckelwobbler schlechter als ein Mepps? Wieso ist es verwerflich, mit einer Karotte einen Fisch zu fangen?
In der Anlage sind Bierdeckelwobbler (ist übrigens in den USA eine grosse Attraktion, nur mal googlen...) und Mepps gleich. Beide versuchen mit verführerischem Spiel einen Fisch zum Anbeissen zu bewegen. Nur, der Mepps wird dazu gemacht. Nur zum Fischefangen. Der Bierdeckel wird erst modifiziert und weiterverarbeitet zum Spinner. Der Beweggrund für das Basteln am Bierdeckel war wohl das Interesse, zu sehen, ob der Fisch so doof ist und auch in einen Bierdeckel beisst. Ich bin kein Fisch, aber ich behaupte, dem Fisch ist es in diesem Moment egal, ob er in einen Bierdeckel, eine Karotte oder eine Zigi (oder einen Lucky-Craft, einen Streamer, eine Trockenfliege - beliebig erweiterbar) beisst. Das Wesentliche daran ist, dass er nun ein Problem in Form eines Hakens oder (Gott beware) eines Dreiangels hat.
Für mich persönlich habe ich entschieden, dass ich nur noch mit der Fliegenrute fische. Was ich vorne anhänge, das hat zeitweise auch nicht mehr viel mit Fliegenfischen zu tun. Aber es zählt die Rute für mich, dass es immer noch Fliegenfischen ist. Das ist meine eigene Logik, meine Passion und meine Kategorie Richtig. Dass ich dabei keinen Bierdeckel anhänge, hat nur damit zu tun, dass ich dies nicht will. Weil es für mich persönlich nicht stimmt. Wieso man dies aber nicht machen soll, kann nur mit dem Argument, nicht waidgerecht oder eben, das tut man einfach nicht, erklärt werden. Und diese beiden Argumente sind ja wohl schwach.
Falsch ist für mich persönlich alles, was ich nicht will beim Angeln. Weil ich das für mich entschieden habe und weil ich mich als denkender Mensch in diesen beiden Kategorien bewege. Ich will dieses und jenes nicht. Habe keinen Spass an diesem und jenem. Aber, ich habe nicht den globalen Anspruch, dass mein Verhalten per se richtig ist. Es stimmt nur für mich! Und in diesem Wissen kann ich auch andere Richtig oder Falsch Kategorien akzeptieren. So lange wir zusammen sitzen, uns austauschen und vor allem, so lange wir zuhören, können wir verstehen, wieso der eine etwas so macht, so nicht machen will, oder eben anders macht. So nutze ich auch dieses Forum - zum Austausch. Und auch zum Sehen und Verstehen, wieso der eine so fischt und der andere auf diese Weise. Damit ich jeden Fischer verstehen kann, der sich dem stellt, was er tut und dies publiziert. Damit zeigt er nämlich seine Kategorie Richtig - was er will und wie er fischt. Am Ende der Fahnenstange, nach allem Blabla, nach der ganzen Klugscheisserei und dem Richtig oder Falsch-Gebabbel werden wir getrieben von einer Passion. Von einem Instinkt und einer Freude auf den berühmten Schlag ins Handgelenk. Jeder auf seine Art - denn, am Schluss bleibt der Biss.
fe
Zurück zum Thema Lungerensee und Kunstköder:
Betreffend Köderwahl komme ich auf meine zwei Lieblingskategorien zurück: Richtig oder falsch. Wer urteilt? Wieso ist ein Bierdeckelwobbler schlechter als ein Mepps? Wieso ist es verwerflich, mit einer Karotte einen Fisch zu fangen?
In der Anlage sind Bierdeckelwobbler (ist übrigens in den USA eine grosse Attraktion, nur mal googlen...) und Mepps gleich. Beide versuchen mit verführerischem Spiel einen Fisch zum Anbeissen zu bewegen. Nur, der Mepps wird dazu gemacht. Nur zum Fischefangen. Der Bierdeckel wird erst modifiziert und weiterverarbeitet zum Spinner. Der Beweggrund für das Basteln am Bierdeckel war wohl das Interesse, zu sehen, ob der Fisch so doof ist und auch in einen Bierdeckel beisst. Ich bin kein Fisch, aber ich behaupte, dem Fisch ist es in diesem Moment egal, ob er in einen Bierdeckel, eine Karotte oder eine Zigi (oder einen Lucky-Craft, einen Streamer, eine Trockenfliege - beliebig erweiterbar) beisst. Das Wesentliche daran ist, dass er nun ein Problem in Form eines Hakens oder (Gott beware) eines Dreiangels hat.
Für mich persönlich habe ich entschieden, dass ich nur noch mit der Fliegenrute fische. Was ich vorne anhänge, das hat zeitweise auch nicht mehr viel mit Fliegenfischen zu tun. Aber es zählt die Rute für mich, dass es immer noch Fliegenfischen ist. Das ist meine eigene Logik, meine Passion und meine Kategorie Richtig. Dass ich dabei keinen Bierdeckel anhänge, hat nur damit zu tun, dass ich dies nicht will. Weil es für mich persönlich nicht stimmt. Wieso man dies aber nicht machen soll, kann nur mit dem Argument, nicht waidgerecht oder eben, das tut man einfach nicht, erklärt werden. Und diese beiden Argumente sind ja wohl schwach.
Falsch ist für mich persönlich alles, was ich nicht will beim Angeln. Weil ich das für mich entschieden habe und weil ich mich als denkender Mensch in diesen beiden Kategorien bewege. Ich will dieses und jenes nicht. Habe keinen Spass an diesem und jenem. Aber, ich habe nicht den globalen Anspruch, dass mein Verhalten per se richtig ist. Es stimmt nur für mich! Und in diesem Wissen kann ich auch andere Richtig oder Falsch Kategorien akzeptieren. So lange wir zusammen sitzen, uns austauschen und vor allem, so lange wir zuhören, können wir verstehen, wieso der eine etwas so macht, so nicht machen will, oder eben anders macht. So nutze ich auch dieses Forum - zum Austausch. Und auch zum Sehen und Verstehen, wieso der eine so fischt und der andere auf diese Weise. Damit ich jeden Fischer verstehen kann, der sich dem stellt, was er tut und dies publiziert. Damit zeigt er nämlich seine Kategorie Richtig - was er will und wie er fischt. Am Ende der Fahnenstange, nach allem Blabla, nach der ganzen Klugscheisserei und dem Richtig oder Falsch-Gebabbel werden wir getrieben von einer Passion. Von einem Instinkt und einer Freude auf den berühmten Schlag ins Handgelenk. Jeder auf seine Art - denn, am Schluss bleibt der Biss.
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Re: Lungernsee
schöne Beiträge von fe
es geht nicht allen Fischern nur rein um das Fanggewicht und wenn man wählen kann, welches würdet ihr wählen? ich hab mal ne kleine Umfrage gemacht: viewtopic.php?f=5&t=12406helix hat geschrieben:Bin mir nicht sicher, ob sich das für die Betreiber wirklich "lohnen" würde. Weniger beisswütige Forellen => weniger Fänge => weniger zufriedenene Konsumfischer => weniger Propaganda => weniger Patentverkäufe => weniger Einnahmen. Teure und nachhaltige Bewirtschaftung ist wohl nicht das Konzept des Fischerparadies` am Lungernsee.
Gruss, Stefan
Schlitzohr, Spassvogel, durchschnittlicher Allrounder und Märchentante
Sensibilisierung für Umgang in (Fischer-) Foren
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trueschenfischen.ch
- helix
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Re: Lungernsee
Ja und weil dies wiederum du ausgelöst hast, bedaure ich es etwas, dass du nicht auf die zahlreichen und teils ausführlichen Antworten auf deine Fragestellung eingehen magst. Deine Meinung zur Sache wäre auch interessant, die Reaktionen waren nämlich durchaus konstruktive und wohlwollende Kritik (m.E.). Hast du dir Gedanken gemacht? Findest du es auch nach diesen Reaktionen und Ausführungen ethisch richtig und unbedenklich und wirst du auch künftig noch u.a. mit Zigarettenstummel Vollpackungen im Lungersee fangen und solche Drillvideos der Öffentlichkeit vorführen?trueschenfischen.ch hat geschrieben:Interessant, was so ein Fangvideo alles auslösen kann...
Gruss
helix
Gruess helix
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trueschenfischen.ch
Re: Lungernsee
Ja, werde ichhelix hat geschrieben:Findest du es auch nach diesen Reaktionen und Ausführungen ethisch richtig und unbedenklich und wirst du auch künftig noch u.a. mit Zigarettenstummel Vollpackungen im Lungersee fangen und solche Drillvideos der Öffentlichkeit vorführen?
Zudem habe ich in meinen Ferien anderes zu tun, als meine Fischerei zu rechtfertigen. War jedoch interessant, die Diskussion zu verfolgen.
Gruss, Marco
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Re: Lungernsee
Ich habe nur gefragt, was am Fischfang mit Zigistummel und Bierdeckel verwerflich sein soll. Die Diskussion hast übrigens du mit deinem Beitrag ausgelöst...helix hat geschrieben:Ja und weil dies wiederum du ausgelöst hast, bedaure ich es etwas, dass du nicht auf die zahlreichen und teils ausführlichen Antworten auf deine Fragestellung eingehen magst.
Gruss, Marco
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Re: Lungernsee
@Marco
Nehme deine Aussage zur Kenntnis und muss deine Meinung und Einstellung akzeptieren (auch wenns mir zugegeben nicht ganz leicht fällt), auch wenn wir nicht konsensfähig wurden. Wenns für mich so nicht stimmt, heisst das noch lange nicht, dass es grunsätzlich verwerflich ist oder allgemeine Gültigkeit hat, folgedessen musst du dich auch nicht rechtfertigen, sofern du innerhalb der geltenden Vorschriften handelst. Habe ja schon eingangs geschrieben, dass evtl. auch ich völlig verkehrt liege mit meiner Meinung und Fe hat wunderbar beschrieben; jeder muss schlussendlich auf seine Art mit dem Hobby glücklich werden...
Geniesse deine Ferien!
Gruss
helix
Nehme deine Aussage zur Kenntnis und muss deine Meinung und Einstellung akzeptieren (auch wenns mir zugegeben nicht ganz leicht fällt), auch wenn wir nicht konsensfähig wurden. Wenns für mich so nicht stimmt, heisst das noch lange nicht, dass es grunsätzlich verwerflich ist oder allgemeine Gültigkeit hat, folgedessen musst du dich auch nicht rechtfertigen, sofern du innerhalb der geltenden Vorschriften handelst. Habe ja schon eingangs geschrieben, dass evtl. auch ich völlig verkehrt liege mit meiner Meinung und Fe hat wunderbar beschrieben; jeder muss schlussendlich auf seine Art mit dem Hobby glücklich werden...
Geniesse deine Ferien!
Gruss
helix
Gruess helix