Eine kleine Erklärung dafür, denn besonders Neulinge kaufen sich hier zum Teil die falschen Ruten.
Ruten die ein Wurfgewicht von 0 - etwa 10 Gramm haben, besitzen eine zu weiche Spitze um hiermit an einem Bach mit etwas Strömung Spinner und kleine Wobbler vernünftig anbieten und führen zu können. Alleine der Wasserwiderstand des Köders biegt die sehr dünne Rutenspitze schon deutlich. Ein vernünftiger Anhieb ist hier schon nicht mehr möglich. Die Spinnrute für ein Gewässer mit Strömung und das Vorhaben kleine Wobbler und Spinner ab Größe 2 sollten ein Wurfgewicht von mindestens 5 Gramm besitzen, diese Ruten besitzen eine deutlich stärkeres Spitzenteil und sind auch insgesamt ein wenig härter, dadurch lässt sich auch noch ein vernünftiger Anhieb setzen.
Das ganze soll jetzt nicht heißen das die Leichtspinnruten nichts taugen, sondern sie sind für den Einsatz anderer Köder besser geeignet.
Diese Ruten eignen sich exzellent für den Einsatz kleiner Jigs und Streamer die schon beschwert sind oder man einen kleinen Bleikopf vorschaltet. Hierbei ist der Strömungswiderstand um ein vielfaches geringer als bei Spinnern und Wobblern.
Einige Köderbeispiele die für Lightruten geeignet sind:





Auch kleine Köderfischsysteme wie das Drachkovitch in Größe Null oder eins eignen sich noch für diese Ruten

Bei diesen Ködern macht das Fischen mit den Ultra Leichtspinnruten die auch als Jigruten vertrieben werden sehr viel Spaß und die Drills sind ein wahres Erlebnis.
Ich hoffe einigen Neulingen in diesem Gebiet das einigermaßen erklärt zu haben. Falls noch Fragen offen sind, einfach stellen
